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POPCONNECTION - Im Interview - Scut: "Das was wir jetzt machen ist längst nicht mehr so Shoegazig"
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SCUT

"Das was wir jetzt machen ist längst nicht mehr so Shoegazig"
Datum: 21. Juni 2007 (E-Mail)
Interview: Jenny Schnabel
Foto: Pressefoto

Scut kommen aus Wiesbaden und existieren in ihrer jetzigen Besetzung - Markus Losert (Gitarre, Gesang), Samel Pschorn (Gitarre), Regine Schröter (Bass, Background-Gesang), Rainer Stang (Schlagzeug) - seit 2001. Durch Support-Shows für Readymade gelang es dem Quartett, sich auch außerhalb von Wiesbaden einen Namen zu machen. 2005 von Tumbleweed Records und Alison Records unter Vertrag genommen, erschien mit "Never Got Tatooed" ihr erstes Album. Ein Debüt-Album, das von Shoegazing geprägt war und an Bands wie Ride, Lush oder Slowdive erinnerte. Scut haben sich mittlerweile von ihrer Vergangenheit emanzipiert und mit ihrem Zweitlingswerk "This Is How It Feels When You Stumble", das im Mai diesen Jahres erschienen ist, ein Stück strahlende, leuchtende Popmusik hingelegt.

Wir haben ein Interview mit Sänger Markus Losert gemacht und mit ihm über das neue Album gesprochen.



POPCONNECTION: Ihr habt gerade euer 2. Album "This Is How It Feels When You Stumble" veröffentlicht. Wie seid ihr mit der Medienresonanz bisher zufrieden?

Markus: Soweit so gut. Die Rezessionen, die wir mitbekommen haben, waren eigentlich fast alle sehr gut. Ansonsten wurden wir erfreulicher Weise vereinzelt auch von einigen zum Teil größeren Radio-Sendern gespielt. Die größeren Print-Titel (z.B. Visions, Spex) haben uns leider lediglich in ihrer online-Ausgabe gefeatured.


POPCONNECTION: Ihr wurdet in der Vergangenheit ständig mit Bands wie Ride, Slowdive, Lush und My Bloody Valentine verglichen. Wie steht ihr dazu?

Markus: So ganz passt der Vergleich unserer Meinung nach nicht mehr. Das was wir jetzt machen ist längst nicht mehr so "Shoegazig". Fakt ist aber, dass die o.g. Bands alle prima sind und natürlich einen Einfluss auf uns hatten bzw. z.T. auch noch haben.


POPCONNECTION: Wenn man das neue Album mit dem Debüt vergleicht, fällt auf, dass es nun eher weg vom Shoegaze hin zum Gitarrenpop geht. War das beabsichtigt oder eher Zufall, dass das neue Album popiger geworden ist?

Markus: Beabsichtig war das nicht. Es hat sich eher so ergeben. Grundsätzlich fanden wir aber den Gedanken schon cool etwas zu machen, was relativ eingängig ist, ohne sich dabei anzubiedern. Das war bei der ersten Platte aber eigentlich auch nicht anders.


POPCONNECTION: Ihr habt das Album zusammen mit Zac Johnson von Readymade aufgenommen. Wie groß ist der Produzenteneinfluss?

Markus: Ohne den Zac würde die Platte einfach nicht so gut klingen. Man muss allerdings auch sagen, dass alle Lieder vor der Produktion komplett standen und ein Großteil der Arrangements aus dem Proberaum im Studio übernommen wurden. Bei einem Lied ("Over & Out") haben wir allerdings alles was vorher da war verworfen. Hier hat sich für uns angedeutet, was es auch heißen kann, mit einem Produzenten zu arbeiten und im Studio ganz neu an einen Song heranzugehen. Das ganze hat Spaß gemacht, war eine sehr gute Erfahrung und wenn wir mehr Zeit im Studio gehabt hätten, wäre bestimmt noch das ein oder andere verändert worden.


POPCONNECTION: Wie entstehen eure Songs?

Markus: Die Grundidee zu den meisten Songs bringe ich in Form von einer Harmonieabfolge und einer Gesangslinie mit in den Proberaum. Dort entwickeln wir die Lieder gemeinsam weiter. Zum Teil habe ich auch recht konkrete Vorstellungen wie das ganze Arrangement sein soll, aber dann – zum Beispiel auf Grund einer bestimmten Idee von Samel auf der Lead-Gitarre - kommt alles ganz anders. Letztendlich bringt sich jeder aus der Band sehr deutlich in die Lieder ein.


POPCONNECTION: Welches ist dein persönlicher Lieblings-Track auf dem Album?

Markus: Mein Lieblings-Track was den Sound angeht ist "This Thinly Veiled Metaphor", da hier die Gitarren einfach am besten klingen. Als Lied finde ich "Drop down" auch prima. Das ist so ein Beispiel, wo wir innerhalb der Band sehr viel gemeinsam daran gearbeitet haben bis es stand. Das rundeste Stück ist am Ende dann aber doch "Over & Out". Das kann man auch an den Reaktionen auf unserer myspace-Seite sehen.


POPCONNECTION: Welche Pläne habt ihr für das restliche Jahr?

Markus: Nach der "Sommer-Pause" wieder ein paar schöne Konzerte spielen.


POPCONNECTION: Vielen lieben Dank für das Interview!

Markus: Ich danke auch!


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