POPCONNECTION
NEWS
REVIEWS INTERVIEWS KONZERTE FEATURES KÜNSTLER A-Z
POPCONNECTION - Reviews - Atomic - Wonderland Boulevard
Home » Reviews » Atomic - Wonderland Boulevard
REVIEWS
Atomic - Wonderland Boulevard

ATOMIC

Wonderland Boulevard
VÖ: 28. Oktober 2005
Label:
Redwinetunes
Autor: Jenny Schnabel

Dass gute Musik nicht immer aus England kommen muss, beweisen die fünf Jungs von Atomic mit ihrem Debüt-Album "Wonderland Boulevard". Zehn Songs feinster Oldschool-Brit-Pop mit einem Schuss Sixties-Sound. Beim ersten Hören wird sofort klar, welche Vorbilder Atomic haben und welches Herzblut in ihrer Musik steckt. So erinnern die Gitarrenriffs an Bands wie Oasis, The Jam oder The Kinks. Sogar der britische NME bezeichnete Atomic bereits als "The German Oasis". Mit "Wonderland Boulevard" liefern sie ein abwechslungsreiches Album zwischen krachigen Rock 'n' Roll-Hymnen, wunderschönen Balladen und einem allgegenwärtigen Sixties-Ambiente.

Der Opener "(You're) A Shining Star" lässt das Album sofort mit einem echten Knaller beginnen: Krachig, rockiger Gitarrensound mit einer wunderbaren Rock 'n' Roll-Attitüde und einem Refrain mit Mitgrölcharakter. Ein Song, der sofort zum Losrocken animiert.
Genauso krachig wie es angefangen hat, geht es auch weiter: "Monkey Fingers" erinnert an die guten alten Kinks und nimmt den Hörer mit auf eine musikalische Zeitreise in die Sixties. Doch neben rockigen Nummern schlagen Atomic auch ruhigere Töne auf "Wonderland Boulevard" an mit Songs wie "(You've Got) The Shining" oder "The Shelter", einer traurig-schönen Ballade, die mein persönlicher Lieblings-Song des Albums ist. Atomic schaffen hier großartige Melodien, indem sie Streicher und Piano mit einem wunderbaren Gitarrensound kombinieren. Dieses Zusammenspiel und der Gesang von Thomas Marschel verleihen dem Song eine gewisse Dramatik. Als besonderes Schmankerl befindet sich auch eine Coverversion des Smiths-Klassikers "Girlfriend In A Coma" auf dem Album, die wie eine charmante Hommage an den guten alten Brit-Pop daherkommt. Weitere Highlights auf "Wonderland Boulevard" sind zweifelsohne "Devil May Cry" und "Being For The Arrival Of The Maharaja Sailor (Part 1+2)".

Atomic erfinden die Musik natürlich nicht neu. Und Affinitäten zu Oasis und Artverwandtem lassen sich nicht leugnen. Trotz alle dem schaffen sie es, einen eigenständigen Sound zu kreieren, der zwar von ihren Vorbildern beeinflusst ist, dennoch nicht nur eine Kopie darstellt. Mit "Wonderland Boulevard" beweisen Atomic, dass sie mehr als nur eine Oasis-Epigonen-Band sind und durchaus mit den Kollegen von der Insel mithalten können. Das Album ist allen Freunden der guten britischen Rockmusik sehr ans Herz zu legen und sollte in einer gut sortierten Plattensammlung auf keinen Fall fehlen.


Mehr zu ATOMIC

SUCHE
A B C D E F G
H I J K L M N
O P Q R S T U
V W X Y Z 0-9 #
AKTUELLE REVIEWS

we_path

Japandroids
Near To The Wild Heart Of Life

we_path

Eagulls
Ullages

we_path

Travis
Everything At Once

we_path

SOPHIA
As We Make Our Way (Unknown Harbours)

we_path

FRIGHTENED RABBIT
Painting Of A Panic Attack

we_path

THE LAST SHADOW PUPPETS
Everything You've Come To Expect
ZUFÄLLIG SCHON GELESEN?

we_path

LAST DAYS OF APRIL
Gooey

we_path

MARITIME
Human Hearts

we_path

THE PRODIGY
Invaders Must Die
myspace_de twitter_de facebook
INTERN EXTERN
Kontakt Facebook
Impressum last.fm
   © 2017 Popconnection.de | Das Online-Magazin für alternative Popmusik | CMS by webEdition