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Clock Opera - Ways To Forget

CLOCK OPERA

Ways To Forget
VÖ: 21. September 2012
Label:
Moshi Moshi
Autor: Antonius Wollmann

Ich gebe es gleich zu Beginn zu: Wirklich Lust, mir das Clock Opera-Debüt "Ways To Forget" ein zweites Mal zu geben, hatte ich nicht. Schon vor Wochenfrist hatte ich kurz reingehört und während des dritten Stückes instinktiv die Stopptaste gedrückt und die CD gewechselt. Aber jede Band verdient eine zweite Chance, zumal der erste Eindruck durchaus trügen kann. Manch ein Album hat man ja auch erst nach dem dritten oder vierten Durchgang richtig schätzen gelernt. Also alles nochmal auf Anfang: "Ways To Forget" eingelegt, Play gedrückt und gewartet, was passiert.

Nur zu gerne würde ich jetzt beschreiben, wie sehr ich Clock Opera Unrecht getan habe, wie die Musik mich gepackt und nicht mehr losgelassen hat. Wie ich bei einzelnen Songs vor Begeisterung immer wieder zurückskippte, weil ich sie wieder und wieder hören musste. All diese schönen Dinge fanden leider nicht statt. Im Gegenteil, das erste Urteil wurde bestätigt. Ich hielt zwar pflichtschuldig etwas länger durch als beim ersten Hören, aber spätestens, als ich beim fünften Song angekommen war, riss der Geduldsfaden. Da waren immerhin schon 22 Minuten und 42 Sekunden vergangen. 22 Minuten und 42, die sich in etwa so quälend lange hinzogen wie eine schlechte Unterhaltung. Denn Clock Opera haben ein großes Problem: Ihre Songs nehmen kein Ende. Spannende Momente sucht man vergebens. Stattdessen fransen die Stücke endlos aus und dümpeln dahin wie ein sterbenslangweiliges Fußballspiel. Nebenbei geht die pseudodramatische Attitude der Band irgendwann genauso auf die Nerven wie die bemüht empfindsamen Texte, die nicht im Entferntesten berühren, sondern sich so weit jenseits der Kitschgrenze bewegen, dass es einem die Schamesröte ins Gesicht treibt.

Daher fällt das Urteil über das erste Clock Opera-Album wenig schmeichelhaft aus: "Ways To Forget" ist überflüssig.


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