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Mando Diao - MTV Unplugged: Above and Beyond

MANDO DIAO

MTV Unplugged: Above And Beyond
VÖ: 12. November 2010
Label:
Vertigo (Universal)
Autor: Andreas Kussinger

Kurz bevor MTV hierzulande ins Pay-TV und damit endgültig in die Bedeutungslosigkeit abwandert, also noch einmal ein MTV Unplugged. Mit Mando Diao, den schwedischen Schweiß-und-Lederjacken Indierockern. Solche Meisterwerke wie einst Nirvana's "Unplugged in New York" wird die Serie sicherlich nicht mehr hervorbringen. Im Falle von Mando Diao ist es aber immerhin ein recht gelungenes Album geworden.

Neben der obligatorischen Vermarktung als DVD wurde das in Berlin aufgenommene Konzert auch in einer etwas abgespeckten CD-Version veröffentlicht. Von den insgesamt 24 Stücken, die das Berliner Studiopublikum zu hören bekam, haben es 15 auf die CD geschafft. Natürlich vor allem die großen Hits der Band, die nun schon seit knapp zehn Jahren äußerst erfolgreich das Rock & Roll-Klischee bedient. Die Songauswahl soll vor allem dem Anspruch genügen, das Gesamtwerk der Schweden möglichst homogen abzubilden. Doch auch unbekanntere Stücke aus dem umfangreichen Repertoire des Quintetts finden sich auf dem Unplugged-Album, zum Beispiel "Losing My Mind" oder das schöne "No More Tears".

Abgeholt werden die geneigten Zuhörer aber mit "Long Before Rock'n'Roll", also einem alten Bekannten, den man eigentlich schon nicht mehr hören konnte, in dieser Neuinterpretation aber doch Lust auf mehr macht. So verhält es ich auch mit den anderen "Überhits" der Schweden, zu denen zweifelsohne "God Knows" und "Down In The Past" gehören. Die unaufgeregten Akustik-Versionen verleihen den stark abgenutzten Songs einen neuen Anstrich. Lediglich bei "Dance With Somebody" und "Gloria" ist Hopfen und Malz verloren. Totgespielt von den hiesigen Radiostationen. Besonders schön ist es aber, alte Klassiker wie "Sheepdog" und "Mr. Moon" wieder einmal genießen zu können und sich dabei wieder daran zu erinnern, wieso man diese Band für die ersten zwei Alben einst so vergöttert hat. Ebenfalls gelungen: Die mit Ray Davies höchstselbst eingespielte Version von "Victoria".

Wer Mando Diao eh noch nie mochte, wird sich nach diesem Album in seiner Abneigung bestätigt fühlen. Aber alle anderen werden sicherlich großen Gefallen an dem Unplugged-Werk finden.



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