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POPCONNECTION - Interviews - Atomic: "Man muss sich alles erarbeiten"
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Atomic

ATOMIC

"Man muss sich alles erarbeiten"
Datum: 29. April 2008 (E-Mail)
Interview: Jenny Schnabel
Foto: Nina Stiller

Atomic aus Furth im Wald haben in ihrer 8jährigen Bandgeschichte eine durchaus beachtliche Karriere vorzuweisen und sich mittlerweile einen überaus guten Ruf erarbeitet. Bereits ihre erste EP "The Big Issue" (2002) verkaufte sich in vierstelliger Höhe und schaffte es sogar mit einer Rezension in den britischen NME. Für eine Band aus Deutschland, die zu diesem Zeitpunkt nicht mal einen Plattenvertrag hatte, eine enorme Sache. Vor drei Jahren haben Atomic ihren ersten Longplayer "Wonderland Boulevard" (2005) veröffentlicht, mit dem es ihnen gelang, sich eine immer größer werdende Fangemeinde zu erspielen und der auch bei der Musikpresse auf positive Resonanzen stieß. Es folgten zahlreiche Konzerte sowie Support-Shows für namhafte Künstler wie Paul Weller, Kula Shaker und die Babyshambles. Nun liegt mit "Coming Up From The Streets" das zweite Album vor, das die Band in neuer Besetzung - Thomas Marschel (Gesang), Rainer Marschel (Gitarre, Gesang), Markus Schalk (Gitarre), Holger Jacob (Bass), Daniel Peucker (Schlagzeug) - aufgenommen hat.

Wir haben mit Rainer Marschel über das neue Album, Support-Shows und Pete Doherty gesprochen.



POPCONNECTION: Es ist sehr viel passiert bei euch in letzter Zeit. Ihr seid im letzten Jahr auf der Popkomm zum besten Newcomer 2007 gekürt worden, habt diverse Support-Shows für namhafte Künstler gespielt und habt im Moment einen wirklich fetten Tourkalender. Also all das, wovon manch junge Band nur träumen kann. Wie nehmt ihr das alles wahr, was da so im Moment passiert?

Rainer: Mit großer Freude natürlich! Das ist gut für die Stimmung. Wir respektieren die kleinen Dinge, sowie die Großen. Aber es liegt auch einiges an harter Arbeit von jedem Bandmitglied in dem Ganzen, damit wir uns das möglich haben machen können. Man muss sich alles erarbeiten, zumindest war das bei Atomic, seitdem ich diese Band mit meinem Bruder gegründet habe, schon immer so. Ich bin froh, dass wir durchgehalten haben! Die Liebe zu dem Ganzen und dem festen Glauben an unser Potenzial hat uns schon immer geholfen. Das ist unser größter Vorteil.


POPCONNECTION: Am 18. April ist euer zweites Album "Coming Up From The Streets" erschienen. Diesmal warst nicht nur du, Rainer, alleine am Songwriting beteiligt, sondern auch Holger hat einige Songs zum Album beigesteuert. Wie kam es dazu?

Rainer: Das war eigentlich keine besondere Sache wie die meisten vermuten. Bisher war es jahrelang so, dass sich niemand in der Band, außer mir, für das Songwriting interessiert hatte. Holger hat mir einige seiner Songs angeboten und wir haben uns die fünf besten ausgesucht und ein wenig mit der Band verändert, damit sie zu Atomic passen. "Oh Suzanne" war beispielsweise von Holger eine langsame Ballade mit anderen Akkorden. Aber wir hatten bereits zu viele Balladen am neuen Album, somit wäre der Song um ein Haar nicht draufgekommen, wenn nicht Markus in letzter Minute die entscheidende Idee gehabt hätte, die Akkorde, das Tempo und den Rhythmus zu ändern. An dem Song hat auch unser Produzent Christian Höck etwas zur radikalen Änderung beigetragen. Aber ohne Markus wäre er wahrscheinlich nicht aufs Album gekommen. Cheers, mate! :-)


POPCONNECTION: Wie lange habt ihr insgesamt am neuen Album gearbeitet?

Rainer: Das hat sich aus finanziellen Gründen bis zu 1 Jahr gestreckt. Beim Debüt-Album "Wonderland Boulevard" war es ähnlich. Wir haben die neue Platte selbst finanziert, indem wir sehr viele Konzerte gespielt haben. Ein Album in einem Ruck aufzunehmen, wie es denn meist so üblich ist bei Bands unserer Größe, wäre eine völlig neue Erfahrung für uns, die wir hoffentlich noch machen werden.


POPCONNECTION: Ihr habt ja quasi jedes Album in einer neuen Besetzung eingespielt. Von der Ursprungsbesetzung sind ja nur noch Thomas und du übrig. Fühlt sich da eigentlich jedes Album wie ein Debüt-Album an?

Rainer: Nein. "Coming Up From The Streets" ist mein persönliches Debüt-Album. "Wonderland Boulevard" fühlte sich schon immer eher an wie unser zweites Album, weil da wurde unter anderem musikalisch viel ausprobiert, was aber auch sehr positiv aufgenommen wurde. Aber eigentlich müsste ein zweites Album einer Band so klingen, nicht das erste.


POPCONNECTION: Euer neues Album trägt den Titel: "Coming Up From The Streets". Es gibt ein Buch das heißt: "Coming Up From The Streets: The Story of The Big Issue" von Tessa Swithinbank. (Die Autorin war selbst 1992 bei der britischen Straßenzeitung "The Big Issue" tätig, Anm. d. Red.) Gibt's da eine Parallele zu dem Buchtitel? Und ist es somit dann vielleicht auch eine Anlehnung an eure EP, die ja "The Big Issue" (allerdings wohl eher nach dem Zitat aus dem Oasis-Song, Anm. d. Verf.) hieß?

Rainer: Zu beidem gibt's Parallelen. Da wären wir wieder beim Thema, warum sich das neue Album für mich wie ein Debüt-Album anfühlt. "The Big Issue" war eine Demo-EP im Eigenvertrieb veröffentlicht und davon hätten eigentlich "Face In Heaven" und "Magic Daydream" als neu aufgenommene Versionen auf das Debüt-Album "Wonderland Boulevard" drauf müssen. Das wurde aber verpasst zu machen. Frag mich nicht warum, aber unser Produzent Christian Höck hat uns letztes Jahr geraten, diese beiden Songs noch mal aufzunehmen und aufs neue Album zu machen, da die beiden Songs bisher nur als Demos veröffentlicht wurden und noch immer zu unseren besten Songs zählen. Ja, "Selling the big issue" hat Liam in "Supersonic" gesungen und ich wollte wissen was er damit meinte, wenn ich schon unsere EP danach benenne und ich habe dann ein paar Wochen später die Zeitung und das Buch in den Händen gehalten. Ein britischer Albumtitel kam uns gelegen und vor 7 Jahren habe ich mir immer gedacht "Coming Up From The Streets" wäre doch ein super passender Album Titel für ein Atomic Debüt-Album. Den Titel merke ich mir. Dann kam es soweit, dass der Titel zum nächsten Album, welches wir damals aufgenommen hatten, nicht mehr gepasst hat. Das sollte dann eigentlich zuerst nur "Wonderland" in Anlehnung an die Songtexte ("Maharaja Sailor", "Sweetest Symphony", "Shining Star", "The Jam Out", "The Shining", "Girlfriend In A Coma" etc.) und dem Artwork heißen. Das zweite Wort "Boulevard" kam eigentlich nur dazu als ich bemerkte, dass bereits viele Alben Wonderland (u. a. ein The Charlatans Album) hießen. Eigentlich hätte "Wonderland" besser gepasst, aber ich wollte dann doch etwas was keine aktuelle Brit-Pop Band schon als Albumtitel hatte.


POPCONNECTION: Lass uns mal über die Songs sprechen. Ich hab mir dazu etwas ausgedacht und zwar hab ich mir vier Songs exemplarisch aus dem Album ausgesucht und würde dich bitten, kurz etwas dazu zu sagen...

Song Nr. 1: "Soul Sister"

Rainer: Ich habe mal auf einen Song namens "There's No Drinking After You're Dead" von Paul Weller gejammt und danach wollte ich einen Song mit so einem Groove und abgehakten E-Gitarren Intro schreiben. Es ist nichts geklaut, aber der Weller-Song diente als 100%ige Inspiration, womit der Song "Soul Sister" geboren war. Interessant auch, die Solo-Gitarre der beiden Intro-Riffs habe ich erst am Tag der Aufnahme über Nacht geschrieben gehabt - da war vorher monatelang nichts. Das ist wie mit der Trompete bei "The Good Souls". Das sind so magische Momente im Studio, die ich mit dem Song "Soul Sister" in Verbindung bringe, da nur wegen vier total einfachen Solotönen das Ganze so plötzlich und kurzfristig gewachsen war, um die erste Single klarzumachen. Das war für die komplette Band ein tolles Gefühl.


POPCONNECTION: Song Nr. 2: "She's The One"

Rainer: Wenn ich grad eine Freundin hätte, würde ich ihr den Song doch glatt schenken. Das Lied klingt romantisch, schrieb kürzlich jemand in der Presse. Das stimmt! Der Track war aber eigentlich geplant schneller, dreckiger und rockiger produziert zu werden, um als Track 2 aufs Album zu kommen. Am Ende des Tages ist es jedoch sehr beatlesk geworden und in der Mitte der Tracklist gelandet. Auch schön.


POPCONNECTION: Song Nr. 3: "Something Wonderful"

Rainer: Den Song hat Holger geschrieben. Es war für meinem Bruder und mich ziemlich schnell klar nach dem Hören des Demos, dass wir den Song für Atomic benutzen werden. "Something Wonderful" ist eine Hymne, die wir alle sofort euphorisch bei Atomic aufgenommen haben. Was kann ich dazu als Linernotes noch sagen? Ach ja, interessant ist noch, Holger hatte den Song seiner Ex-Band vor ca. 4 Jahren angeboten gehabt, aber die Band hat den Song für ihr Live-Set und ihre CDs ignoriert, obwohl sie damit meiner Meinung eigentlich einen Hit hätten haben können. Wir sagen dazu: Cheers, mates! :-)


POPCONNECTION: Song Nr. 4: "High & Fall"

Rainer: Ein gefühlvoller Song, der zur epischen Rockhymne wächst! Ha Ha, ich höre mich jetzt wohl ein wenig ekelig an. Ich weiß, aber ich habe fei keinen Pferdeschwanz, alles klar. Ein schönes Lied das "Coming Up From The Streets" würdig abschließt. Das längste Lied am Album. Ich wollte schon immer so einen Schluss für ein Album haben. Am gleichen Tag als ich "High & Fall" geschrieben habe, schrieb ich noch zwei weitere Lieder (u.a. "I Just Wanna Dance With You Tonight") des Albums in der dreckigen, kalten und verschmierten LKW Garage unseres Vaters, wo mal eine freigeräumte Ecke als Proberaum diente. Anscheinend muss es verdammt ungemütlich sein, damit mir schöne Lieder einfallen.


POPCONNECTION: "The Good Souls" kannte ich ja bislang nur als Live-Version. Auf der Album-Version habt ihr nun das Riff, was live per Gitarre gespielt wird, durch Trompete ersetzt. War das die Idee des Produzenten oder eure Idee?

Rainer: Es war meine Idee, dass eine Trompete das Solo-Riff am Album ersetzen soll. Mir gefiel die Sologitarren-Melodie schon immer sehr, nur fand ich, das Ganze zu dünn, weil wir dem Solo enorm viel Platz und Spielzeit im Arrangement gelassen haben. Das hat den Song schon ordentlich aufgewertet, worüber wir sehr glücklich sind. Unser Produzent Christian Höck hatte aber auch einige tolle Ideen und Einfluss beim Arrangement anderer Songs am Album. Den meisten wohl bei "Oh Suzanne".


POPCONNECTION: Ihr habt Paul Weller, Madsen, Kula Shaker, Babyshambles, Sportfreunde Stiller etc. supportet und spielt demnächst auch eine Support-Show für Tomte. Ich weiß, dass Readymade, die damals auch sehr viele Supportshows für namhafte Künstler gespielt haben, immer von der Presse den Stempel aufgedrückt bekommen haben: Readymade sind "nur" eine Supportband. Was negativ konnotiert war. Also nach dem Motto: Die stehen immer im Schatten der großen Bands und schaffen es über einen Support-Gig nicht hinaus. Was meint ihr dazu? Wie steht ihr zu dem Thema Support. Muss es immer unbedingt negativ sein?

Rainer: Ich habe Readymade zweimal live gesehen als sie eigene Konzerte gespielt haben und die Qualität war sehr hoch. Ich hatte immer das Gefühl, eine große eigenständige Band zu sehen. Ich wusste damals auch, dass sie wirklich sehr viele große Acts supportet hatten, aber so läuft das Business eben. Wenn du eine Newcomer-Band zügig groß machen willst, wird sie als Support mit größeren Acts auf Tour geschickt und das nicht zu knapp. Das war doch mit fast jeder Band so. Es gibt genug Bands, die erst groß wurden, weil sie jemand als Support mit auf Tour nahm. Anders wäre das meist nicht möglich, weil du ja irgendwie auf dich im großen Stil aufmerksam machen musst. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber in der Regel läuft es so. Uns helfen solche Supports sehr und das merken wir dann auch bei unseren eigenen Konzerten. Nachdem wir z. B. die Babyshambles in Wien supportet hatten, spielten wir den Monat darauf ein eigenes Konzert im Wiener Flex und es war der Hammer. Niemals zuvor hatten wir so viele und ebenso euphorische Konzertbesucher bei einem eigenen Wien-Konzert und solange die eigenen Gigs zu den Support Shows überwiegen, mache ich mir keine Sorgen. Wir haben bisher nur positive Erfahrungen damit gemacht, aber ich kann mir schon vorstellen, wenn Support-Shows zu eigenen Konzerten in der Anzahl überwiegen, es schon auch zur Kritik kommen könnte.


POPCONNECTION: Wie kam es dazu, dass ihr die Babyshambles bei zwei Shows in Österreich supportet habt?

Rainer: Das war keine außergewöhnliche Geschichte. Wir, also um genau zu sein mein Bruder Thomas hat unseren Österreich Booker gefragt, ob wir die beiden Shows supporten können. Dieser hat dann das Management der Babyshambles kontaktiert, uns vorgestellt, die haben sich Atomic angehört, uns für gut und passend befunden und das war's eigentlich. Ich kann mir vorstellen, dass ihr jetzt etwas aufregenderes erwartet habt, haha!


POPCONNECTION: Wie war's denn Backstage mit Pete Doherty? Gibt's da irgendwelche interessanten Geschichten zu erzählen? Und wie war euer Gig?

Rainer: Beide Gigs waren sehr erfolgreich und angenehm zu spielen. Wobei das Publikum in Graz schon bemerkenswert gut war. Backstage mit Pete? Er war echt total cool, ruhig, freundlich und ein wenig verplant, was ihn aber noch sympathischer machte als er eh schon war. In Wien hat er sich unseren Gig angeschaut und uns gelobt. Die interessanteste Geschichte Backstage war die, als er unsere CD "Wonderland Boulevard" geschenkt bekommen hatte und sich in das Cover Artwork verliebt hatte. Plötzlich kam er immer wieder zu uns zurückgelaufen und fragte, woher man solche Covers bekommt und ob er auch einen "Tokio Hard Blow" bekommen könnte. Das lies ihm wirklich keine Ruhe. Und wer solche Covers hat, muss auch etwas dabei haben, meinte er! Schaut euch das Album Cover genauer an, dann wisst ihr vielleicht was ich meine.


POPCONNECTION: Ihr habt ja jetzt auch die Möglichkeit gehabt, durch eben Gigs mit den Babyshambles oder Sportfreunde Stiller in ausverkauften Hallen zu spielen. Normalerweise spielt ihr ja in kleinen gemütlichen Clubs. Ihr kennt also nun beides. Wie fühlt es sich an in einer ausverkauften Halle zu spielen? Und was ist euch lieber? Sagt ihr: Wir haben jetzt Blut geleckt und wollen auf die großen Bühnen? Oder sind euch die Shows in kleinen intimen Clubs doch lieber? (Ich hab nämlich schon Musiker getroffen, die gesagt haben: Mich nerven die kleinen Shows an, da spiel ich lieber "nur" als Support aber vor einem großen Publikum)

Rainer: Solche Musiker kann ich nicht verstehen. Das ist respektlos und einfach nur zu bequem. Ebenso nur als Support wahrgenommen zu werden, macht ja auf Dauer auch keinen Spaß. Man will schon auch seine eigenen Konzerte spielen, wo man einfach die 100%ige Aufmerksamkeit bekommt und dann macht es auch nichts, wenn beispielsweise nur 50 Leute da sind, was uns glücklicherweise mittlerweile nur noch sehr selten passiert. Das macht aber desöfteren sogar mehr Spaß als ein dicker Support mit 1.500 Leuten. Aber ausverkaufte Support-Shows sind auch super. Die Shows mit Paul Weller, Babyshambles, Madsen oder den Sportfreunden waren spitze. Man fühlte sich wie der Hauptact in gewisserweise und das spricht auch für deren Publikum, welches uns immer sehr herzlich aufgenommen hatte. An dieser Stelle einen Riesendank an die Bands und deren Publikum, die uns alle super aufgenommen haben und viele davon jetzt auch unsere eigenen Konzerte besuchen. Ich kann sagen, uns macht beides Spaß. Die Abwechslung macht alles viel interessanter und aufregender. Ich kann noch soviel Blut lecken, aber auf Club Gigs würde ich niemals verzichten wollen.


POPCONNECTION: Und zum Schluss noch: Was läuft momentan in deinem CD-Player?

Rainer: Duffy, The Last Shadow Puppets, Mark Ronson, The Kooks und Marvin Gaye.


POPCONNECTION: Vielen Dank für das Interview!


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