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POPCONNECTION - Interviews - The Fast Forwards: "Wir waren mit den Jungs von Mando Diao im Studio"
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The Fast Forwards

THE FAST FORWARDS

"Wir waren mit den Jungs von Mando Diao im Studio"
Datum: 08. Mai 2010 (Furth im Wald)
Interview: Jenny Schnabel
Foto: Julia Conrah

Schweden ist für seine musikalischen Spezialitäten bekannt. Der neueste Leckerbissen hört auf den Namen The Fast Forwards. Das junge Quartett bestehend aus den Brüdern Gabriel (Gesang, Gitarre) und Christian Alares (Drums), Mikael Hörnaeus (Gitarre) und Magnus Nilsson (Bass) hat sich im Jahr 2007 gegründet und möchte nun mit seinem energetischen Sound die Musikwelt erobern. Gerade haben die vier Schweden ihr erstes Minialbum veröffentlicht, das unter der Regie der schwedischen HipHop-Legende Thomas Rusiak entstanden ist.

Wir haben die sympathischen Jungs aus Stockholm auf ihrer ersten Deutschlandtour zum Interview getroffen und ein wenig mit ihnen geplaudert.



POPCONNECTION: Ihr befindet euch momentan auf eurer ersten Deutschlandtour und seid heute Abend hier in Furth im Wald zu Gast. Wie lief die Tour bisher?

Gabriel: Es lief bisher ziemlich gut. Die letzten vier Tage waren wir in Österreich unterwegs und jetzt sind wir wieder zurück in Deutschland. Furth im Wald ist, glaube ich, der kleinste Ort, in dem wir im Laufe der Tour gespielt haben.


POPCONNECTION: Momentan ist die schwedische Musik-Szene mit Bands wie beispielsweise Mando Diao oder Sugarplum Fairy besonders hier in Deutschland ziemlich populär. Wo seht ihr euch als Band innerhalb dieser Musikszene?

Gabriel: Ich denke, der Unterschied zwischen uns und Bands wie Mando Diao oder Sugarplum Fairy ist, dass unser Sound weniger vom 60s Sound beeinflusst ist. Auch wenn viele Journalisten dies immer wieder über uns schreiben. Unser Sound ist aber von vielen Arten von Musik beeinflusst und ich denke, dies hört man auch. Das ist meiner Meinung nach der größte Unterschied zwischen uns und Bands wie Mando Diao oder Sugarplum Fairy.

Mikael: Wir werden natürlich immer wieder mit diesen Bands in einen Topf geworfen, weil wir eben auch aus Schweden sind und gerade weil Mando Diao momentan so populär sind. Es ist zur Zeit die bekannteste schwedische Band und da drängt sich ein Vergleich geradezu auf. Wenn beispielsweise The Sounds die bekannteste schwedische Band wäre, würde man uns sicherlich mit ihnen vergleichen. Aber wir sind nicht Mando Diao oder Sugarplum Fairy und möchten daher auch als eigenständige Band wahrgenommen werden.


POPCONNECTION: Ich habe gelesen, dass ihr eine Kooperation mit Sony Ericsson habt? Worum geht es dabei und wie kam es dazu?

Gabriel: Wir haben einen Song namens "Don't Let Go", der jetzt auf tausenden Handys in ganz Europa zu hören ist. Ein A&R, der unsere Musik gehört hat, nahm mit uns über Myspace Kontakt auf. Wir dachten, dass es eine gute Werbung für uns ist und so sind wir diese Kollaboration mit Sony Ericsson eingegangen. Sie benutzen den Song nun als Klingelton für ihre Handys.


POPCONNECTION: Euer Song "As You Were" ist auf dem Soundtrack zu einer Sport-Dokumentation des russischen Fernsehens. Wie kam es dazu?


Mikael: Das lief über den gleichen Weg wie die Sache mit Sony Ericsson - auch über Myspace. Myspace ist eine gute Plattform für neue Bands, um derartige Kontakte zu knüpfen. Die Macher der Dokumentation sind auf uns aufmerksam geworden und haben uns gefragt, ob sie den Song verwenden dürfen.


POPCONNECTION: Ihr habt gemeinsam mit dem Produzenten Thomas Rusiak ein Mini-Album aufgenommen. Warum habt ihr ihn als Produzenten ausgesucht und wie kam der Kontakt zustande?

Gabriel: Es gab einen landesweiten Bandcontest mit 400 oder 500 Bands, den wir gewonnen haben. Beim Finale, als wir diesen Contest gewonnen haben, hat Thomas Rusiak als DJ aufgelegt. Er ist ein sehr namhafter Produzent in Skandinavien und wir hatten die Idee, mit ihm zusammen ein Album aufzunehmen. Dann fragten wir die Veranstalter des Contests, ob sie ihn mal fragen könnten, was er davon hält. Er hatte Lust darauf. Also haben wir uns getroffen. Er war sehr umgänglich. Er kam zu unseren Proben und ihm gefielen unsere Songs. Und dann haben wir uns zu einer Zusammenarbeit entschlossen.


POPCONNECTION: Wie groß war der Produzenteneinfluss?

Mikael: Der Produzenteneinfluss war sehr gering. Er ließ uns ziemlich freie Hand und hat uns nicht in unseren Sound hereingeredet. Er gab uns eher eine Art Feedback, aber wir hatten immer das letzte Wort was die letztendlichen Entscheidungen anging.


POPCONNECTION: Was können die Fans von diesem Album erwarten?

Gabriel: Das Album enthält 6 Songs. Die Lieder sind sehr energiegeladen aber auch sehr eingängig. Ich denke, es ist ein gutes Album und es lohnt sich es zu kaufen! (lacht) Das Album wurde digital veröffentlicht und ist weltweit auf allen gängigen Downloadportal wie Itunes etc. erhältlich. Man kann das Album aber auch in physischer Form kaufen, wenn man zu unseren Shows kommt. Da haben wir immer ein paar Exemplare dabei.


POPCONNECTION: Mikael, du und Gabriel ihr schreibt die Songs bei The Fast Forwards. Woher nehmt ihr eure Inspirationen beim Songwriting?

Mikael: Ich denke, in neun von zehn Fällen geht es um das Leben an sich. Das kann alles mögliche sein. Wenn ich Songs schreibe, dann geht es um mein Umfeld. Daher nehme ich meine Inspiration. Ich weiß ja nicht, wie das bei dir ist, Gabriel…

Gabriel: Das ist eine schwierige Frage. Es kann bei mir auch alles mögliche sein, was mich zu einem Song inspiriert. Das ist schwer in Worte zu fassen. Ich versuche auszudrücken, was mir gerade durch den Kopf geht und mich beschäftigt. Die Songs können inspiriert sein von einem Film, den ich gesehen habe oder ein Spaziergang im Park. Das Leben ist sehr komplex und Menschen sind komplexe Wesen. Es wäre zu einfach zu sagen, die Songs handeln von Schweden oder von der Liebe.


POPCONNECTION: Wie wichtig ist es für euch, live zu spielen?

Gabriel: Ich denke, es ist sehr wichtig live zu spielen. Das ist es, was eine Band ausmacht. Wenn man eine Band gründet, geht es nicht vordergründig darum, Platten aufzunehmen, sondern man möchte raus auf die Bühne und seine Songs live spielen. Ich denke auch, dass wir live wesentlich besser sind als auf CD. Wir sind live wesentlich energetischer und werden mit jedem Gig, den wir spielen, besser. Außerdem bekommt man bei Konzerten ein direktes Feedback vom Publikum. Man kann Sachen ausprobieren und man kann direkt an den Reaktionen des Publikums sehen, was funktioniert und was funktioniert nicht.


POPCONNECTION: Was kann man in der nächsten Zeit von euch erwarten?

Mikael: Wir waren mit den Jungs von Mando Diao im Studio und haben einige Songs aufgenommen. Wir hatten die Möglichkeit bei den schwedischen Grammy Awards zu spielen. Mando Diao waren auch dort. Sie haben unseren Auftritt gesehen und wir kamen hinterher ins Gespräch. Sie haben uns gefragt, ob wir nicht ein paar Songs in ihrem Studio aufnehmen möchten. Wir haben erst mal vier Songs dort aufgenommen. Die Aufnahmen sind wirklich gut gelaufen und die Atmosphäre dort war ziemlich gut. Ich denke, wir werden noch fünf oder sechs weitere Songs dort aufnehmen oder vielleicht sogar das komplette Album.


POPCONNECTION: Das hört sich gut an! Ich danke euch ganz herzlich für das Interview und wünsche euch gleich viel Spaß auf der Bühne!


Gabriel: Wir danken auch!


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