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POPCONNECTION - Interviews - Gary: "Wir sind immer noch genau die gleichen Schrottvögel wie vorher"
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Gary

GARY

"Wir sind immer noch genau die gleichen Schrottvögel wie vorher"
Datum: 09. Juni 2010 (Münster)
Interview: Jenny Schnabel
Foto: Pressefoto

Nach dem 2002 erschienenen Debüt "The Lonely Cnorve Machine" war es lange Zeit ruhig um Gary, so dass die Band um Schauspieler und Siluh-Mitbegründer Robert Stadlober schon fast in Vergessenheit geraten wäre. Doch nun haben sich Gary endlich wieder mit ihrem neuen Album "One Last Hurrah For The Lost Beards Of Pompeji" und neuer Besetzung zurückgemeldet.

Wir haben Robert Stadlober vor dem Konzert im Gleis 22 in Münster zu einem Plausch getroffen und mit ihm über das neue Album, die Band und die gute alte Musik der 90er gesprochen.



POPCONNECTION: Hallo Robert! Wie geht's dir?

Robert: Gut. Ich bin ein bisschen müde. Bin gestern Abend erst von Wien nach Berlin gekommen und hab dann heute morgen mit dem Zug hierher fahren müssen. Dazu kommt, dass ich einen Trauerfall in der Familie hatte und jetzt noch hier in Münster einen schwarzen Anzug kaufen musste. Das war nicht so einfach, wie ich's mir vorgestellt habe. Ich war bei H&M und da gab's irgendwie keine schwarzen Anzüge. Ich weiß nicht warum. Ich musste mir das jetzt alles zusammenstückeln aus verschiedenen Geschäften. Das war alles etwas stressig. Aber jetzt komm ich langsam wieder runter.


POPCONNECTION: Das ist gut. Zwischen dem Debütalbum und dem aktuellen Album liegen acht Jahre. Warum habt ihr euch so lange Zeit gelassen?

Robert: Zum einen, weil wir glaub ich ein anderes Konzept von Zeit haben als der Rest der Welt. Wir hatten selber nie das Gefühl, dass es so drängt. Dann liegt es aber auch daran, dass wir alle noch so viele andere Sachen machen: Rasmus spielt in drei anderen Bands (Herrenmagazin, Das Bierbeben und Dirty Dishes) und Astrid studiert auf Bachelor, das bedeutet sie hat überhaupt gar keine Zeit. (lacht) Und ich hab halt eben mein Label und meine Filme. Wir haben dann immer angefangen Sachen zu machen und Demos aufzunehmen. Wir sind aber nie an einen Punkt gekommen, wo wir dachten, wir müssen jetzt dringend das Album machen. Das ist dann irgendwann vor zwei Jahren passiert, als Tobias Siebert (Anm. d. Red.: Produzent des Albums) zu uns meinte: "Ihr müsst mal ins Studio gehen und das Album aufnehmen. Das kann nicht sein, dass das so lange dauert." Er war dann so ein bisschen die treibende Kraft dahinter, der uns fast schon zärtlich dazu gezwungen hat. (lacht)


POPCONNECTION: Aber das ist ja gut, wenn dabei dann endlich was rumgekommen ist…

Robert: Absolut. Ich hoffe, dass er uns auch weiter zwingt, damit das nächste Album nächstes Jahr kommt und nicht erst in acht Jahren. (lacht)


POPCONNECTION: Wie kommt man eigentlich auf einen Albumtitel wie "One Last Hurrah To The Lost Beards Of Pompeji"?

Robert: Das ist eine Metapher, die man durchaus sehr offen deuten kann. Es geht darum, einen letzten sehnsuchtsvollen Abschiedsgruß einer versunkenen Welt hinterher zu schicken. In unserem Fall ist es wahrscheinlich eine Form von Musikkultur, die es so nicht mehr gibt und in der wir alle aufgewachsen sind. Also Vinylplatten sammeln und irgendwelche obskuren Fanzines lesen, per Anhalter in irgendeine Stadt fahren, weil da irgendeine amerikanische Band spielt, die nur da spielt. Ich finde, das ist in letzter Zeit so ein bisschen verdängt worden von irgendwelchen seltsamen anderen Zugangsweisen zur Musik. Das alles ist zu so einem Lifestyle-Ghetto geworden, was ich unheimlich langweilig finde. Darum ist unser Pompeji wahrscheinlich irgendwie diese Kultur.


POPCONNECTION: Wenn man sich heutzutage gerade auch die jungen Musikhörer anschaut, die eben nicht mehr wie wir eine Plattensammlung zuhause haben, sondern nur noch alles als Mp3s auf der Festplatte, habe ich manchmal das Gefühl, dass die auch gar nicht mehr diesen Bezug zu Musik aufbauen. Es macht manchmal auch den Anschein, als ob die Kids heutzutage gar nicht mehr ihre großen Helden erschaffen, denen sie über Jahre treu bleiben, sondern heute diese Band gut finden und morgen schon wieder eine andere. Oder wie siehst du das?

Robert: Ja das stimmt. Das liegt wahrscheinlich daran, dass die Bands mittlerweile in so einer schnellen Rotation kommen. Ich meine, dass war ja im Prinzip der Traum meiner Jugendtage, dass ich alles sofort haben kann. Nur jetzt, wo es Realität geworden ist, fällt mir auf, dass natürlich die Wertschätzung dessen, was man da alles haben kann, eine viel geringere ist. Das ist halt ein ganz anderes Gefühl, wenn du nach einem Album drei Wochen lang gesucht hast und es dann irgendwann in einem Second-Hand-Plattenladen gefunden hast und mit nach Hause nimmst. Dann hörst du es drei Wochen lang intensiv am Stück. Wenn ich jetzt sage: "Och Mensch…ja cool neue Band…was interessiert mich gerade…zum Beispiel Happy Birthday, die sind auf Subpop rausbekommen und dann schwupp ist die Platte am nächsten Morgen über Amazon da. Sie liegt dann zwar neben meinem Plattenspieler, aber ich hör dann doch noch mal eine andere. Das geht mir mit Büchern genauso…ich hab auch zuhause immer stapelweise Bücher neben meinem Bett liegen. Früher musste ich Büchern wochenlang hinterher jagen. Das ist ein bisschen traurig, dass es heute nicht mehr so ist. Man hat das Paradies erreicht und das Paradies ist doch scheiße. (lacht)


POPCONNECTION: Ich kann mich noch erinnern, dass ich früher am VÖ-Tag bei strömendem Regen mit dem Fahrrad in die Stadt gefahren bin, um mir ein neues Album zu kaufen, weil ich es unbedingt sofort hören wollte. Heutzutage kann man das Album schon drei Wochen vorher im Internet als Stream anhören…

Robert: ...ja ich weiß, was du meinst. Meine ganze Jugend hat sich darüber definiert. Ich glaube auch einfach, dass man sich damals auch intensiver mit den Musikern beschäftigt hat. Darüber hat sich mein ganzer Horizont gebildet, über alles, was die gesagt haben. Wenn ich dann irgendwann mal ein Interview gefunden habe (was damals auch gar nicht so einfach war, weil es kein Internet gab), wo dann irgendwie drin stand, ich lese das und das, dann hat man sich das Buch besorgt, weil man wissen wollte, warum der das liest. So Leute wie Thursten Moore zum Beispiel, der hat mein ästhetisches Bewusstsein geprägt, einfach nur über die Künstler, die er genannt hat. Ich weiß nicht, ob es bei Leuten heute immer noch so ist. Ich hoffe, dass es noch irgendwie ansatzweise so ist.


POPCONNECTION: Das hoffe ich auch und ich glaube bei einem geringen Prozentsatz der Leute ist es heute vielleicht immer noch so...

Robert: Es ist zumindest so, dass wir bei meinem Label ungefähr seit einem Jahr mittlerweile mehr Vinyl als CDs verkaufen. Das ist schon irgendwie so, dass Vinyl einen gewissen Status bekommt. Man zeigt sich dem Künstler solidarisch, in dem man eine Vinylplatte kauft und damit irgendwie zeigt, dass man diese Band großartig findet. Man hat sich zwar alles umsonst runtergezogen, aber auf dem Konzert kauft man dann doch 'ne Platte. So können wir vielleicht ansatzweise wieder ein Auskommen haben. (lacht)


POPCONNECTION: Vielleicht besteht ja doch noch Hoffnung für die Musikkultur! Um wieder auf eure Platte zurückzukommen…wenn ich mir die Platte anhöre, dann klingt das für mich wie eine Hommage an den guten alten Indie-Rock der 90er. Ein Kollege von mir hat in der Rezension über das Album geschrieben: "Ein Kniefall vor den Helden des vorletzten Jahrzehnts". Sollte es das auch sein?

Robert: Ja, das sollte es auch sein. Wobei man auch sagen muss, dass die Helden des letzten Jahrzehnts ja auch Kniefälle vor den Helden des Jahrzehnts davor gemacht haben. Wenn man eine Band nimmt wie Teenage Fanclub, die haben einen Kniefall vor Big Star gemacht, die wiederum haben einen Kniefall vor den Beatles gemacht. So funktioniert für mich Pop auch: Es ist eine ewige Rezeptionskreiselmaschine. Das ist auch das, was an Pop fasziniert. Television Personalities zum Beispiel: Dan Treacy ist glaub ich der größte Popnostalgiker, den es überhaupt gibt, der alles mit Referenzen spickt und dem eifere ich natürlich auch hinterher. So C 86-Sachen - Glasgow, Sarah Records, Cherry Red, Postcard, die ich liebe.


POPCONNECTION: Momentan hat man ja das Gefühl, das gerade im Indie-Pop ein gewisses 80s-Revival zelebriert wird. Ihr seid mit eurem Album nicht diesem aktuellen Trend gefolgt…

Robert: Unsere erste Platte klang ja auch schon so…wir waren also schon immer fehl am Platz. (lacht) Das haben uns damals schon alle vorgeworfen. In der Visions stand damals auch: "Eine Musik für Leute, die ihre Sozialisationsuhren noch nicht nach vorne stellen konnten". Was wir als großes Kompliment empfunden haben, war aber als Verriss gedacht. Eine Trend-Band werden wir wahrscheinlich nie werden, aber es gibt immer einige Leute, die es interessiert. Ich meine, es ist ja auch durchaus so, dass es im Moment immer noch solche Bands gibt. Pavement spielen gerade eine ausverkaufte Europa-Tour oder Girls orientieren sich zu 100% an so Sachen. Alles, was auf Subpop gerade rauskommt, hat wieder irgendwas mit den 90ern zu tun. Teenage Fanclub hat eine neue Platte raus gebracht, die fantastisch ist. Dinosaur Jr. sind seit drei Jahren auf Tour, Sebadoh spielen andauernd. Klar, ist das irgendwie so 'n bisschen wie ne Ü30-Party, aber ne schöne Ü30-Party. (lacht)


POPCONNECTION: Deine Texte auf dem Album behandeln alle das Thema "Veränderung". Es scheint so, als hätte sich in den letzten acht Jahren ziemlich viel in deinem Leben verändert, was du dann textlich niedergeschrieben hast. Ist das so?

Robert: Ja, es ändert sich ja im besten Fall ständig alles im Leben. Das ist meine Art, wie ich gerne Leben möchte. Klar geht's in erster Linie darum, aber es geht auch um gewisse Formen von den positiv gemeinten Rockklischees. Eine simple Art, Texte zu schreiben, die ein bisschen an so 60s Phil Spector Sachen erinnern, so ähnlich wie es BMX Bandits zum Beispiel machen. Das man quasi mit bestimmten Textzeilen, ein Gefühl bei Leuten evoziert. Was nicht unbedingt etwas damit zu tun haben muss, was in dem Text vorkommt, sondern, dass du bestimmte Satzbausteine schon aus anderen Liedern kennst und sich darum dann ein nostalgisches, warmes Heimatgefühl einstellt. Damit bastel ich auch rum. Und manche Texte sind halt einfach ganz klar schnell runtergschriebener Wimp-Pop. (lacht)


POPCONNECTION: Der Pressetext zu der Platte klingt so, als würdest du dich kritisch mit der Vergangenheit der Band auseinandersetzen. So nach dem Motto: Was hätte man anders machen können und wie wäre es dann gelaufen. Bist du gerade an einem Punkt, wo du dich damit auseinandersetzt?

Robert: An dem Punkt bin ich eigentlich immer. (lacht) Morris hat mal gesagt: "Sag mir einen Tag im Leben, an dem ich nichts bereue und dann kannst du mich erschießen". Natürlich gibt es ganz viele Sachen, die wir aus pubertärem Übermut falsch gemacht haben, objektiv falsch gemacht haben. Für uns war es glaub ich richtig, denn wir hatten 'ne super Zeit. Ich möchte auch gar nicht missen, dass wir auf 'nem Major-Label waren. Da ist so absurder Schwachsinn passiert und das kann uns niemand mehr nehmen. Aber klar, jetzt im Rückblick kann man natürlich sagen, "ja, hätten wir vielleicht mit der ersten Platte ein Jahr gewartet und uns mehr Zeit genommen, hätten wir vielleicht mehr erreichen können und auch den Leuten mehr geben können". An dem Punkt sind wir auf jeden Fall, dass wir auch eine Verantwortung im gewissen Sinne dafür empfinden, dass Menschen sich die Mühe machen, auf Konzerte zu kommen und Geld für die Platte auszugeben. Das es eben nicht nur unser Hobby-Spielplatz ist, sondern, dass man den Leuten auch irgendwie was zurückgibt. Das vielleicht. Aber, was ich auch in dem Pressetext schreibe, wir haben nichts dazugelernt, wir sind immer noch genau die gleichen Schrottvögel wie vorher und das wird glaub ich auch immer so bleiben.


POPCONNECTION: Aber dennoch finde ich, dass es nicht nur ein lamentieren darüber ist, was man alles hätte anders machen können, sondern sich auch in gewisser Weise ein Blick nach vorne darin widerspiegelt…

Robert: Absolut. Es ist seit Astrid dabei ist, seit 2007, fühlt sich alles so richtig an, wie es sich noch nie angefühlt hat. Wir haben jetzt gerade eine 4-Wochen-Tour hinter uns, das ist jetzt das vorletzte Konzert vorm Sommer und es war so unfassbar geil! Also es war einfach so absurd, dass dieser Haufen Menschen, der sich jetzt irgendwie zusammengefunden hat, so zusammengepasst hat. Wir standen jetzt am Sonntag morgen in Innsbruck am Inn mit 'ner Flasche irischem Whiskey, hatten alle Tränen in den Augen und dachten: Verdammte Scheiße, es waren fast die schönsten vier Wochen unseres Lebens. Die würde ich jetzt gerne noch auf ein paar Jahre hinausziehen bis wir dann alle ins Grab steigen. (lacht)


POPCONNECTION: Hast du denn das Gefühl, dass die Band von der Presse und den Musikhörern heute ernster genommen wird, als es noch vor 8 Jahren der Fall war? Ich hatte bei der ersten Platte immer das Gefühl, dass Gary immer darauf reduziert wurde, dass es sich um die Band von Robert Stadlober, dem Schauspieler, dem Teenie-Schwarm etc. handelt.

Robert: Ja, aufgrund dessen, dass ich es aktiv geschafft habe, den Teenie-Hype zu unterbrechen und zu stoppen, ist es schon so, dass sowohl Kritiker als auch die Leute, die auf Konzerte kommen, jetzt etwas ernsthafter damit umgehen. Das ist ein angenehmes Gefühl. Natürlich weiß immer noch jeder, dass es die Band von Robert Stadlober ist. Aber Robert Stadlober ist eben nicht mehr das Schauspiel-Äquivalent zu Kim Frank, sondern irgendwie scheinen die Leute geschnallt zu haben, dass es mir um was anderes geht. Natürlich nicht alle und das kann man auch von niemandem verlangen. Ich finde auch total viele Menschen doof, die ich aus der Zeitung kenne, wo ich keine Ahnung habe, wer das ist und hab meine Vorurteile. Ich gönn' die auch jedem, soll auch jeder haben. Aber es ist so, dass die Vorurteilsmauer um einiges niedriger geworden ist als sie noch vor ein paar Jahren war.


POPCONNECTION: Ja, das Gefühl hatte ich jetzt auch, als ich die Rezensionen zu eurem neuen Album gelesen hab, dass es nicht mehr so dieser Teenie-Hype ist, wie es vor acht Jahren noch der Fall war.

Robert: Die Teenies von damals haben wahrscheinlich mittlerweile alle zwei Kinder. (wir lachen)


POPCONNECTION: Und die, die jetzt jung sind, die kennen die alten Filme nicht mehr…

Robert: Genau, oder die interessieren sich nicht für mich. (wir lachen) Die stehen jetzt bestimmt auf Jimi Blue Ochsenknecht. (lacht)


POPCONNECTION: Was ist dir denn wichtiger? Die Schauspielerei oder die Musik? Oder hat beiden den gleichen Stellenwert?

Robert: Das hat beides den gleichen Stellenwert. Ich möchte nichts von beidem missen wollen. Ich stand zum Glück noch nie vor der Entscheidung und ich möchte auch keine Entscheidung treffen.


POPCONNECTION: Was habt ihr für die Nahe Zukunft mit der Band geplant?

Robert: Wir gehen jetzt im Herbst wieder auf Tour für ein paar Wochen und wollen Anfang nächsten Jahres das dritte Album machen. Das ist eigentlich fertig geschrieben, wir müssen nur noch ins Studio gehen. Das Problem ist halt nur, unser Produzent, mit dem wir auf jeden Fall wieder zusammenarbeiten wollen, ist ein viel beschäftigter Mann, der gerade an der neuen Juli-Platte werkelt und bei dem Philipp Boa schon wieder in den Startlöchern steht und noch so tausend Sachen. Aber wenn er dann irgendwann Zeit findet, haben wir natürlich auch Zeit eine neue Platte zu machen. (lacht)


POPCONNECTION: Dann wird's nicht wieder acht Jahre dauern…

Robert: (lacht) Nee, auf keinen Fall.


POPCONNECTION: Prima! Ich danke dir ganz herzlich für das tolle Gespräch, Robert!

Robert: Ich danke dir auch und wir sehen uns ja bestimmt später noch!



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