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POPCONNECTION - Interviews - The Cinematics: "Eine Platte im Alleingang aufzunehmen braucht ein gewisses Selbstbewusstsein"
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The Cinematics

THE CINEMATICS

"Eine Platte im Alleingang aufzunehmen braucht ein gewisses Selbstbewusstsein"
Datum: 23. September 2009 (Münster)
Interview: Jenny Schnabel
Foto: Pressefoto

The Cinematics sind vier Jungs aus Glasgow mit großen Zielen. Bereits mit ihrem von Simon Barnicott und Stephen Hague produzierten Debütalbum "A Strange Education" konnten die vier Schotten erste Erfolge erzielen. Nach dem Bankrott ihres Labels TVT, sah es zunächst so aus, als wenn die gerade begonnene Karriere der Band schon am Ende wäre. Doch jetzt starten The Cinematics einen Neuanfang mit neuem Label und neuem Album, das sie diesmal im Alleingang aufgenommen haben.

Mit ihren neuen Liedern im Gepäck befinden sich die vier Schotten momentan auf Deutschland-Tour. Wir haben Cinematics-Frontmann Scott Rinning vor dem Konzert im Amp zum Interview getroffen.



POPCONNECTION: Euer neues Album "Love And Terror" erscheint nächste Woche hier in Deutschland. Kannst du uns ein wenig darüber erzählen?

Scott: Oh, da gibt es eine Menge zu erzählen. Wir haben dieses Album selbst produziert, die Songs handeln von unseren persönlichen Erfahrungen, es gibt viele Wahrheiten auf dieser Platte. Im Gegensatz zu unserer ersten Platte ist dieses Album textlich gesehen ein großer Schritt nach vorne. Es sind ehrliche, aufrichtige Texte über unsere Zeit als Band, über die letzten zwei Jahre: Vom Niedergang unseres Plattenlabels TVT bis dann The Orchard kam und uns unter Vertrag genommen hat. Die düsteren Zeiten, als wir uns nicht sicher waren, ob die Leute unsere neuen Songs mögen würden und wohin das alles führt. Stress innerhalb unserer Beziehungen, wo es um Dinge ging wie "Such dir einen anderen Job! Du liebst deine Gitarre mehr als mich!" und dergleichen. Es ist eine Art von Reflektion unserer Leben in dieser Zeitspanne. Und genauso ist es immer noch der typische Cinematics-Sound. Wir haben immer noch die angetriebenen Schlagzeug- und Basspassagen und die epischen Gitarren. Diesmal haben wir das Album eben selbst aufgenommen, und ich glaube, das sollte man noch einmal hervorheben: Wir haben das Album selbst aufgenommen! (grinst)


POPCONNECTION: Warum habt ihr euch dazu entschlossen, das Album selbst aufzunehmen?

Scott: Als unser altes Label TVT pleite gegangen ist, war da zwischenzeitig einfach ein großes Loch. Niemand wusste, was mit TVT nach deren Bankrott geschehen würde. Wir waren uns nicht sicher, ob jemand das Label übernehmen würde und ob wir unseren Vertrag fortführen könnten. In dieser Zeit haben wir viele Songs geschrieben, aufgenommen und selbst Demos produziert. Als dann The Orchard als Label eingesprungen ist und unseren Vertrag bestätigt hat, fragten sie uns, wo und mit wem wir das Album aufnehmen wollten. Da haben wir nur gesagt: "Hey, wir haben das Album fertig!" Wir haben darin so viel Zeit investiert, dass es uns dumm vorkam, einen Haufen Geld an jemanden zu bezahlen, der dann im Endeffekt gar nichts mehr daran zu ändern brauchte. Ein weiterer Grund dafür, warum wir das Album selbst aufgenommen haben, waren die Erfahrungen des ersten Albums. Wir waren sehr jung, sind von dem Plattenlabel unter Vertrag genommen worden und haben soviel Geld heraus geworfen, wie es nur ging. Wir haben mit Stephen Hague, dem Produzenten von New Order zusammengearbeitet, wir waren in Peter Gabriels Studio, einem der besten Studios im UK, vielleicht sogar der Welt. Aber irgendwie hatten wir das Gefühl, dass wir von dieser Erfahrung überrannt wurden. Irgendwie haben wir künstlerisch das verloren, was wir machen wollten. Wir mussten Kompromisse eingehen, mit denen wir uns rückblickend ein wenig unwohl fühlen. Bei diesem Album hatten wir die komplette Kontrolle über alles.


POPCONNECTION: Wie seid ihr an die Eigenproduktion herangegangen?

Scott: Wir haben die Drums aufgenommen, den Bass und die Gitarren, haben uns einige Studios in Glasgow angesehen, aber es endete damit, dass wir das Album bei uns Zuhause aufgenommen haben. Ich weiß, das klingt verrückt, vor zwanzig Jahren brauchte man ein ganzes Lagerhaus voll Equipment und ein Mischpult, das die Größe eines Küchentischs hatte. Welche Band kann sich das leisten oder nutzen oder kaufen? Alles, was du heutzutage brauchst, ist ein Computer und dann kannst du loslegen. Wenn du die Zeit hast und in der Lage bist, dir das selbst beizubringen, dann solltest du das machen. Eine Menge Electronic-Bass-Bands haben das so gemacht in den letzten zehn Jahren. Die traditionellen Rockbands hängen in dem Punkt noch etwas hinterher - vielleicht sind sie zu faul. Traditionelle Rock 'n' Roll-Bands wollen lieber trinken und mit Mädels rumschäkern - was wir natürlich auch sehr gern machen. (grinst)


POPCONNECTION: Es heißt immer, das zweite Album sei das schwerste. Siehst du das auch so?

Scott: Ja, ich kenn die Aussage, aber sie trifft auf uns nicht zu. Wir haben so viele Songs für dieses Album geschrieben, es war eine wirklich produktive Zeit, dementsprechend haben wir nicht unter dem Fakt gelitten, dass es das zweite Album ist. Wir sind sehr zuversichtlich und ich habe nicht das Gefühl, dass wir etwas befürchten müssten. Eine Platte im Alleingang aufzunehmen braucht ein gewisses Selbstbewusstsein. Wenn die Leute anschließend sagen, es sei Müll, dann haben wir niemanden, dem wir die Schuld geben können. (grinst)


POPCONNECTION: Ihr habt mit Larry einen neuen Mann an der Gitarre...

Scott: Ja, unser Gitarrist Ramsay Miller hatte sich entschlossen, die Band zu verlassen. Er hat geheiratet, ist Vater und lebt sehr glücklich in Glasgow und Larry, ein Freund von uns, ist für ihn eingesprungen. Larry hat vorher schon mit unserem Bassisten zusammen Songs geschrieben. Die beiden sind gut befreundet. Also haben wir ihn gefragt: "Hey, wenn ihr beiden schon gemeinsam Songs schreibt, hättest du dann nicht auch Lust, bei uns als Gitarrist einzusteigen?" und er meinte nur "Klar!" Wenn du ihn fragst, wie er zu uns gestoßen ist, wird er dir eine Geschichte auftischen, dass sein Anwalt das alles für ihn gemanaged hätte. (lacht) Wie auch immer... er kam dazu und das gab allem einen ganz neuen Anstrich. Es ist prinzipiell sein erstes Album und irgendwie in Bezug darauf unser zweites Debüt. Alles neu also: Ein neues Label, ein neuer Gitarrist und eine komplette Eigenproduktion.


Popconnection: Ihr seid alle in den schottischen Highlands aufgewachsen - außer Larry. Wie hat dieser Umstand eure Musik beeinflusst?

Scott: Es ist der Grund dafür, warum ich Musik mache und warum ich Musik liebe! Es gibt nicht viel, was man dort machen könnte, ich glaube, in Deutschland gibt es auch einige Orte, an denen es ähnlich ist. Wenn du irgendwo im Niemandsland wohnst, dann gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder verbringt man seine Zeit damit, irgendwo rumzuhängen, sich zu betrinken und den ganzen Tag Fußball zu spielen oder irgendwo rumzuhängen, sich zu betrinken und den ganzen Tag Gitarre zu spielen. (lacht) Ich habe mich für die Gitarre entschieden. Eines Tages, ich war zwölf oder dreizehn, da hat es die ganze Zeit geregnet und ich konnte nicht draußen spielen. Also bin ich rauf auf den Dachboden gegangen und habe eine Gitarre gefunden. Sie muss meinem Vater gehört haben oder so. Ich fing an, darauf zu spielen und ich spielte weiter. In Bezug darauf hat mich meine Herkunft geprägt. Das war der Anfangspunkt meiner musikalischen Karriere. Es gibt dort keine Musikszene, keine coolen Kids, denen man sich anschließen könnte. All meine Freunde haben eine Plattensammlung, wir haben unsere eigenen Geschmäcker herausgebildet, wir fanden heraus, welche Musik wir mögen. Dies führte dazu, dass wir eine musikalische Unabhängigkeit entwickelten. Ich denke, das ist der Einfluss der Highlands gewesen, diese Unabhängigkeit, die wir entwickelt haben, als wir irgendwo in the middle of nowhere aufgewachsen sind. Und vielleicht die Dunkelheit. Wir sind eine eher beschauliche, aufgeklärte Band. Wir hängen nicht ab, besaufen uns und headbangen die ganze Zeit. (lacht)


POPCONNECTION: Mittlerweile seid ihr aber alle nach Glasgow gezogen...

Scott: Ja, aber als wir nach Glasgow gezogen sind, passten wir nicht in die Szene. Wir waren keine Glasgower Jungs. Wir hatten kein großes Interesse daran, mit Glasgower Akzent zu singen, komische Pullover zu tragen, und zu versuchen, möglichst nicht erfolgreich zu sein. Wir wollten unser eigenes Ding durchziehen, wir haben nicht nach einer bestimmten Schublade gesucht. Manchmal habe ich das Gefühl, dass einige Leute in Glasgow uns diese Einstellung ein wenig übel nehmen. Wir bekamen einen Deal bei einem amerikanischen Plattenlabel und haben uns dafür entschieden, reich und berühmt zu werden. Schotten sind manchmal etwas eigen. Wenn man es zu etwas gebracht hat, werden sie manchmal etwas mürrisch, nach dem Motto: "Was treibt ihr da eigentlich? Für wen haltet ihr euch?!" (grinst)


POPCONNECTION: Die meisten eurer Songs klingen recht düster und melancholisch. Wovon lasst ihr euch beim Songwriting inspirieren? Insbesondere in Bezug auf die Texte?

Scott: Hmm, von vielen Dingen. Düster... manchmal fällt es mir gar nicht auf, dass die Songs so düster sind. Manchmal denke ich, dass sie eher spaßig sind. Es ist nicht unsere Absicht, so schwer zu klingen. Irgendwie passiert das anscheinend. Für mich ist das Schreiben ein reinigender Prozess, ich bin da durch und durch egoistisch. Dabei geht es nicht darum, Geld zu machen. Es geht viel mehr darum, dass ich etwas fühle und etwas daraus kreieren will. Oft sind es die schmerzvollen Erfahrungen, gescheiterte Beziehungen usw., über die man schreibt, einfach aus dem Grund heraus, weil sie uns wirklich berühren. Ich vermute, auf diesem Album sind die Texte so düster, weil es finstere Zeiten für die Band und für jeden von uns gewesen sind. Wir wussten eine ganze Weile gar nicht, wie es weitergeht. Auf der anderen Seite ist es auch eine Frage der Einflüsse. Die Bands, die wir hören, üben auch einen gewissen Einfluss auf uns aus.


POPCONNECTION: Welche Bands sind das?

Scott: Nun, wir mögen alle unterschiedliche Sachen. Unser Bassist und unser Drummer mögen z.B. Motown Platten und 70s-Disco. Ich liebe The Cure, The Smiths, Echo And The Bunnymen, David Bowie, Radiohead... die klingen alle etwas düster. (lacht) Aber ich mag auch Beck. Er ist großartig! All die Musik, die man in seinem Leben hört, setzt sich im Kopf fest und findet sich vielleicht auch in den Dingen wieder, die man selbst schreibt. Vielleicht kommt dieser düstere Sound daher. Auf der anderen Seite beeinflussen mich aber auch direkte Erfahrungen, die ich mache. Z. B. "New Mexico" auf unserem aktuellem Album - da gibt es keine Metaphern, keine kryptischen Verschlüsselungen, es ist ganz einfach so, dass ich wirklich auf diesem Parkplatz in New Mexiko gewesen bin und versucht habe, jemanden zu Hause anzurufen. Ohne Erfolg. Die Person hat mich ein paar Wochen lang ignoriert, während ich nicht mehr schlafen konnte, weil ich mir ständig gedacht habe, "kannst du bitte das Telefon in die Hand nehmen und mir sagen, was zum Teufel du dir jetzt gerade dabei denkst". ...danach haben wir dann Schluss gemacht. (lacht) Das ganze Album ist so in dieser Art, es ist sehr ehrlich. Manchmal habe ich das Gefühl, dass die Gesellschaft oder auch die Musik in Großbritannien sehr zynisch geworden ist, so nach dem Motto "Das ist alles Müll, ich hasse das alles, weil es nicht cool genug ist usw.". Ich mag einfach den Gedanken, dass wir ein bisschen authentischer sind, etwas ehrlicher und fröhlicher vielleicht. Viele unserer Songs werden auch durch Bücher inspiriert. Oft lese ich etwas und denke, "Wow! Das ist eine interessant Idee! Oder ein interessantes Wort!" Ich stehle eine Menge Dinge aus Büchern. (grinst)


POPCONNECTION: Ich habe kürzlich das Video zu eurer neuen Single "Love And Terror" gesehen und es erinnert mich ein wenig an Joy Division. Fast wie eine Hommage. Ist das so von euch gedacht gewesen?

Scott: Nein. Wir wollten ein Video, das wir selbst drehen konnten, einfach, weil das Ganze so etwas günstiger ist. Also haben wir uns gedacht, wir projizieren ein paar Bilder, stellen uns davor und filmen das alles in schwarz-weiß. Es ist ziemlich gut geworden - bis auf die Tatsache, dass MTV es nicht zeigen will. Das liegt daran, dass man, wenn man genau hinsieht, bei den Projektionen Dinge erkennt, die man den Kids besser nicht zeigen sollte. (grinst) Ich mag Joy Division. Aber ich habe ein wenig Angst vor dem Namen, weil er regelrecht auf unsere Band abgefeuert wird: "Joy Division! Joy Division!" Ich singe so ähnlich wie Ian Curtis und ich wirke etwas düster und ein wenig verrückt auf der Bühne, aber ich denke nicht, dass wir wie Joy Division klingen. Es gibt andere Bands, die man viel stärker mit ihnen Vergleichen kann. An uns ist mehr dran, als der Sound von Joy Division. Wir wollten einfach nur ein Video machen, das einfach ist, das sich leicht realisieren lässt, die Stimmung des Songs reflektiert und diese dunkle Energie besitzt. Auf keinen Fall wollte ich dieses helle plastische Light-Pop-Gedüdel. Wir wollen nicht kommerziell sein, wir müssen niemanden beeindrucken. Wir machen einfach nur das, was wir machen wollen. Und das so ehrlich wie möglich. Darum geht es auch bei diesem Video.


POPCONNECTION: Ihr werdet von Kritikern oft mit den Editors oder Interpol verglichen. Hasst du diesen Vergleich?

Scott: Ja! Ich hasse ihn wirklich! Aus diversen Gründen. Erstens: Diese Platte klingt wie keine dieser beiden Bands! Wenn die Leute behaupten, "Love And Terror" würde sich anhören wie die Editors oder Interpol, drehe ich durch. Dann haben sie sich dieses Album nicht angehört und wiederholen einfach nur diesen Vergleich. Und ich habe keine Lust darauf, mir vorwerfen zu lassen, wir seien unoriginell oder uninteressant. Das regt mich auf. Zweitens: Ich könnte es verstehen, wenn man uns nachsagen würde, Interpol hätten uns beeinflusst, weil es sie schon lange vor unserer Band gegeben hat. Bei den Editors dagegen war es so, dass wir unsere Songs aufgenommen hatten, bevor ihr Album überhaupt erschienen ist. Wir hätten also eine Zeitreise in die Zukunft unternehmen müssen, um uns ihre Songs anzuhören und dann in die Vergangenheit zurückreisen müssen, um wie sie zu klingen. Das ist natürlich unmöglich. Wir haben Gemeinsamkeiten. Nämlich, das wir dieselben Bands hören. Wir haben dieselben Einflüsse. Wir nehmen denselben Raum ein. Da ist natürlich dieselbe bedrückende Atmosphäre, die Düsterkeit, die im Moment so populär ist und die Ernsthaftigkeit - aber da hört es auch schon auf mit den Gemeinsamkeiten. Aber zu sagen, dass wir genauso klingen, ist kompletter Blödsinn! Unsere Musik ist wesentlich tanzbarer, wir verwenden mehr Wörter in unseren Texten. Wir versuchen, die Musik poppig zu halten und sie mit den Lyrics tanzbar zu gestalten. Ich hab auch absolut nichts gegen die Editors! Ich mag ihre Musik, ich habe sie schon mal getroffen und finde sie sehr sympathisch. Aber ich finde nicht, dass wir klingen wie sie.


POPCONNECTION: Ihr wurdet 2005 gesigned, nachdem ihr einen Showcase auf dem "In The City-Festival" in Manchester gespielt habt. Vor dem Hintergrund, dass Manchester für seine Musikszene bekannt ist und für seine vielen großartigen Bands, würdest du sagen, dass dieser Abend "ein historischer Moment" für die Cinematics gewesen ist?

Scott: Ja, selbstverständlich! (lacht) Das war einfach genau die richtige Nacht dafür! Aber mal im Ernst, es klingt vielleicht ein bisschen arrogant, aber ich glaube, wir hätten es so oder so geschafft. Wenn nicht an diesem Abend, dann an einem anderen. Wir sind sicherlich nicht die beste Band der Welt, aber im Moment stimmt bei uns einfach alles. Ich bin unglaublich stolz auf unser neues Album, wir arbeiten darüber hinaus bereits an neuem Material und ich habe das Gefühl, dass die Dinge immer besser werden. Nach all dem, was in der Vergangenheit geschehen ist, hoffe ich, dass es einfach eine Chance zum Durchbruch für uns ist, dass wir die Menschen dazu bewegen können, es sich anzuhören und es zu mögen.


POPCONNECTION: Larry ist auf eurem Gig in Utrecht (Holland) von der Bühne gefallen. Was ist da passiert?

Scott: Die Nacht war wirklich hart! Ein Haufen Mädels fing an zu schreien und er war davon so überwältigt, dass er vorn über gekippt ist. Zumindest glaube ich das. (grinst) Die Wahrheit ist: Ich habe absolut keine Ahnung, was passiert ist. Ich habe ihm den Rücken zugewandt und als ich mich umsah, lag er auf dem Boden. Er ist irgendwie gestolpert und gefallen. Er hat sich glücklicherweise auch nicht schwer verletzt, bis auf seinen Knöchel, der ist lilablau. Ich dachte, er sei gebrochen. Wir haben ihn gefragt, ob er ins Krankenhaus wolle und er brüllte nur "Nein!" Er hatte keine Lust, mit einem dicken weißen Gips auf der Bühne herumzuhüpfen.


POPCONNECTION: Geht's ihm denn wieder besser?

Scott: Nein, es tut wohl immer noch weh. Aber die Cinematics lassen sich durch nichts aufhalten. Ich bin ein strenger Chef, ich mag es nicht, wenn Leute sich hängen lassen. (lacht)


POPCONNECTION: Was dürfen wir denn von der heutigen Show erwarten?

Scott: Einen energetischen Abend! Das beste an den Cinematics sind unsere Live-Gigs. Wenn du unsere Musik auf der Platte magst, dann wirst du uns live lieben. Eine Band, die live schlecht ist, ist keine Band. Ich habe das Motto: "Deine Single promotet dein Album, dein Album promotet deine Live-Show." So sollte es sein. Dementsprechend wird das heute ein toller Abend. Es wird sich definitiv lohnen, vorbeizukommen und sich das Ganze anzuschauen.


POPCONNECTION: Ich danke dir für das Interview!

Scott: Ich danke auch! Es hat Spaß gemacht, mit dir zu plaudern. Wirst du dir den Gig später ansehen?


POPCONNECTION: Ja klar, ich bin dabei!

Scott: Dann bis später!


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