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POPCONNECTION - Konzerte - Delphic - 10. Februar 2010, 59:1, München
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Delphic - 10.02.2010, 59:1, München

DELPHIC

10. Februar 2010, 59:1, München
Autor: Andreas Kussinger
Foto: Pressefoto

Im Königreich ist es ein bewährtes Ritual zu Beginn eines jeden Jahres, ein paar Bands zum "Sound of 20xx" zu erklären. Hype-Alarm! 2010 dürfen unter anderem Delphic mit diesen Vorschusslorbeeren bepackt ins neue Jahr starten. Die Folge? Titel-Stories und ausverkaufte Clubshows. Am vergangenen Mittwoch waren die drei Briten in München zu Gast, und die Rest-Karten an der Abendkasse waren schnell vergriffen.

Das 59:1 ist also bis auf den letzten Platz gefüllt, als Rick Boardman, Matt Cocksedge und James Cook die Bühne betreten. Dort haben sie gerade noch Platz zwischen all den Gitarren, Synthesizern, Sequenzern und Effektgeräten, die schon ohne Band ein beeindruckendes Bild geboten hatten. Verstärkt werden sie von einem Tour-Schlagzeuger, der als einziger Künstler nur ein Instrument zu bedienen hat.

Los geht's mit den vertrauten Klängen, "Clarion Call" eröffnet sowohl das Debüt-Album der Mancunians als auch das Live-Set. Von Beginn an wird klar, dass es sich hierbei nicht um ein gewöhnliches Konzert handelt, sondern vielmehr um eine perfekte Inszenierung, bei der nichts dem Zufall überlassen wird. Delphic sind Perfektionisten, beinahe besessen im Streben nach dem perfekten Sound. Entsprechend verbissen stehen sie auf der Bühne, ganz mit ihren Instrumenten beschäftigt. Für Kommunikation mit dem Publikum bleibt da kaum Zeit. Die Übergänge zwischen den Songs sind fließend, erst nach vier Songs folgt eine kurze Pause, in der sich die drei Briten den verdienten Applaus abholen.

Allzu viele Songs haben Delphic noch nicht im Repertoire, schließlich haben sie erst vor wenigen Wochen ihr Debütalbum veröffentlicht. Die Live-Versionen der Stücke werden dafür auch gerne mal auf bis zu zehn Minuten ausgedehnt. Beeindruckend ist das Zusammenspiel der zahlreichen Instrumente und Geräte, die zum Einsatz kommen. Wer elektronische Musik bisher das Attribut "handgemacht" nicht zugestehen wollte, wird spätestens bei Delphic eines besseren belehrt. Samples vom Band sucht man hier vergebens, alles, was die Boxen verlässt, wird live auf der Bühne eingespielt.

Das Publikum im 59:1 ist schließlich auch hochzufrieden, und nach anfänglicher Reserviertheit tauen die Münchener dann im Laufe des Sets auf und stellen schließlich auch die Tanzbarkeit der Songs unter Beweis. Die Feuertaufe haben Delphic an diesem Abend bestanden. Der Weg auf die großen Bühnen steht den Mancunians offen.


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