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POPCONNECTION - Konzerte - The Electric Soft Parade - 04. August 2007, Bastard, Berlin
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The Electric Soft Parade - 04.08.2007, Bastard, Berlin

THE ELECTRIC SOFT PARADE

04. August 2007, Bastard, Berlin
Autor: Henry Kasulke
Foto: Pressefoto

Wieder mal beglückt den Berliner Brit-Pop-Rocker eine hochgehandelte junge Kombo von der Insel. Diesmal in Form von The Electric Soft Parade, der Formation der Brüder Alex (Voc/Key/Git) und Thomas White (Voc/Git/Key), die derzeit live unterstützt werden von Matthew Twaites (Bass) und Mathew Priest (Drums). Wie gewohnt geizt gerade die britische Musikpresse keinesfalls mit Superlativen, wenn von der Band die Rede ist. Können sie dem gerecht werden? Schau'n mer mal!

Drei Jungs und ein etwas beleibter, älterer Herr (am Schlagzeug) befinden sich auf der Bühne des proppenvollen Berliner Bastards. Frontmann Thomas sieht aus wie US-Blödel Jack Black im Film "School Of Rock", zeigt durch Charisma und humorvolle Ansagen auch ähnliche Entertainerqualitäten. Die übrigen drei Herrschaften wirken äußerst unscheinbar, zumal die Ansagen von Bruderherz Alex akustisch vollkommen unverständlich sind. Die Musik steht im Mittelpunkt. Diese befindet sich irgendwo zwischen den Beatles, den Beach Boys, den Strokes, Pink Floyd und den Flaming Lips. Während sich die bisherigen Veröffentlichungen durch eine, auch bei rockigeren Songs, auffällig zurückhaltende Spielweise auszeichnen, geht das Ganze live erwartungsgemäß dann doch ein wenig nach vorne. "Könnte ruhig dynamischer sein", höre ich jemanden während des Konzerts sagen. Doch sollte man sich wohl eher für eine Astronautenkarriere oder für ein Manowar-Konzert entscheiden, wenn man wirklich Dynamik erleben möchte. Erfreulicherweise "rocken" The Electric Soft Parade live nämlich nicht in einem Maße, welches die (recht hohe) Qualität der Songs verhunzen würde.

Die Band ist gut aufeinander abgestimmt und wirkt überzeugend. Besonders positiv fallen Thomas' voluminöse Stimme und seine recht vielschichtigen Gitarrenkünste auf. Geboten wird ein netter Querschnitt des bisherigen bereits mehrere Alben umfassenden Schaffens, inklusive aktueller Gassenhauer wie "If That's The Case, Then I Don't Know" und "Misunderstanding". Ein Soundproblem in Form eines beständigen leichten Brummens kann dem nicht allzu viel anhaben, gehört bei authentischem Rock 'n' Roll eh dazu. Ein wenig feilen sollte die Band allerdings an ihrer Koordination während der Pausen zwischen den Songs. Auf Dauer wirkt das erwähnte akustische Problem während Alex' Ansagen (wohlgemerkt nicht bei denen von Thomas) doch ein wenig störend und eher unprofessionell. Auch sollte man versuchen, manche Pausen ein wenig kürzer zu halten.

Nach ca. 60 Minuten verlässt The Electric Soft Parade die Bühne. Keine Zugabe. Zu störend war wohl besagtes Soundproblem, auch wirkte möglicherweise das Publikum nicht enthusiastisch genug. In dem Fall mag dies allerdings täuschen, da eher ruhige Klänge tendenziell entsprechend etwas weniger lautstarke Reaktionen hervorrufen. Insgesamt hatte man zumindest das Gefühl, dass The Electric Soft Parade angemessen bewundert und gefeiert wurden.


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