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POPCONNECTION - Konzerte - Kettcar - 03. Februar 2018, Palladium, Köln
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Kettcar

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03. Februar 2018, Palladium, Köln
Text: Jenny Schnabel
Foto: Andreas Hornoff

Nach fünf Jahren Pause sind Kettcar mit ihrem neuen Album "Ich vs. Wir" und einer Tour zurück. Und wenn Kettcar nach so langer Abwesenheit einladen, wird das Haus voll. So auch am heutigen Abend in Köln. Mit 4.000 Menschen ist das Palladium ausverkauft. Kettcar dürfen sich dafür von ganzem Herzen auf die Schulter klopfen, denn dies ist, wie Marcus Wiebusch sagt, die größte Einzelshow, die Kettcar jemals gespielt haben. Man merkt ein bisschen, wie stolz die Herren darauf sind. Und zu Recht!

Das Konzert beginnt mit einer virtuellen Busfahrt auf einer mehrteiligen Videoleinwand, davor die Herren von Kettcar. Die Fahrt geht los. Feldstraße, Hamburg. Grauer Himmel. Nieselregel. Die Scheibenwischer des Busses wischen den Regen hin und her. Wir sitzen auf dem Sitz hinter'm Fahrer von der "Trostbrücke Süd" zur Endstation Niedergang.

Mit mittlerweile fünf Alben kann die Band aus einem großen Reportoire an Songs schöpfen. Auf der Setliste ist heute Abend alles dabei, was man gerne hört. Eine schöne Mischung aus alten und neuen Lieblingsliedern, die aus voller Kehle und von ganzem Herzen mitgeschmettert werden. Denn ein Kettcar-Konzert ist auch "die ganze Scheiße mitsingen können". Sei es bei "Benzin und Kartoffelchips" oder "Tränengas im High-End-Leben", bei "Balkon gegenüber" oder "Im Taxi weinen", bei "Money Left To Burn" oder "Deiche". Dabei werden die Songs ihres neuen Albums "Ich vs. Wir" genauso abgefeiert wie die alten Hits.

"Wir sind ja jetzt eine Polit-Punk-Band", scherzt Wiebusch selbstironisch und kündigt augenzwinkernd nach den beiden gesellschaftskritischen Stücken "Sommer '89 (Er schnitt Löcher in den Zaun)" und "Wagenburg" vom neuen Album "Ich vs. Wir" einen Block von drei Liebesliedern am Stück an - "Rettung", "48 Stunden" und "Balu" - von denen "zwei gut ausgehen und eins nicht". Wenn alle bei "Balu" zusammen mit Marcus Wiebusch singen und ihn dabei fast übertönen, sorgt das unvermeidlich für einen Gänsehautmoment. Und dann setzen Kettcar nochmal einen drauf und sorgen mit dem Anti-Homophobie-Song "Der Tag wird kommen" von Marcus Wiebuschs Soloalbum "Konfetti" für einen weiteren emotionalen Höhepunkt des Abends. Das Gefühl ist groß, wenn bei dem Song alle die Arme im Hip-Hop-Style auf und ab bewegen und 4.000 Menschen mitsingen.

Mit der Hamburg-Hymne "Landungsbrücken raus" hauen Kettcar dann noch einen weiteren Lieblingssong zum Mitschmettern raus, bevor sie mit "Den Revolver entsichern" den Schlusspunkt unter ein großartiges Konzert setzen. Danke Kettcar!


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