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POPCONNECTION - Konzerte - Miike Snow - 16. November 2009, Atomic Cafe, München
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Miike Snow - 16.11.2009, Atomic Cafe, Muenchen

MIIKE SNOW

16. November 2009, Atomic Café, München
Autor: Andreas Kussinger
Foto: Pressefoto

Vor einigen Tagen waren die White Lies in München zu Gast, um ein Konzert im Backstage zu spielen. Bedauerlicherweise musste dieses nach ganzen vier Songs abgebrochen werden, die Stimme von Frontmann Harry McVeigh wollte einfach nicht länger mitmachen. Halb so wild, schließlich bleiben die Karten gültig und das Konzert wird im kommenden Frühjahr nachgeholt. Warum eigentlich? Miike Snow waren vor kurzem zu Gast im Atomic Café und hatten nie vor, mehr als sieben Songs zu spielen. Schade, denn das kurze Set weckte eigentlich Lust auf mehr.

Die Bühne im Atomic Café gibt schon ohne Musiker ein sehr beeindruckendes Bild ab. Nahezu jeder Quadratzentimeter ist mit Synthesizern zugestellt. Verständlich, dass Christian Carlsson, Pontus Winnberg und Andrew Wyatt sich für ihre Live-Auftritte Verstärkung ins Boot geholt haben, wer sollte sonst die ganzen Instrumente bedienen? Zu sechst Betreten sie schließlich die kleine Bühne, allesamt mit weißen Masken vorm Gesicht, die erst nach dem ersten Song abgelegt werden. "Black & Blue", so heißt das erste Stück des Sets, macht auch gleich klar, warum Miike Snow so große Geschütze aufgefahren haben. Der Live-Auftritt ist nicht als 1:1 Wiedergabe der CD gedacht, vielmehr handelt es sich um recht experimentelle Live-Versionen der bekannten Ohrwürmer. Mehrere Synthesizer, Schlagzeug, Gitarre und diverse andere technische Spielereien erzeugen ein recht beeindruckendes Hörerlebnis. Auch vor den Hits "Animal" und "Burial" machen sie dabei nicht halt und verwandeln diese in überlange Remixe, die mit dem Original nicht mehr viel zu tun haben. Miike Snow wissen, wie man perfekte Pop-Songs produziert, und sie wissen auch, wie man diese Live noch interessanter macht.

Nach insgesamt sieben Songs, darunter noch ein sehr gelungenes Cover von Air's "Kelly Watch The Stars", verlassen die sechs Herren die Bühne und lassen ihr Publikum ziemlich ratlos zurück. Nachdem zunächst noch kurz Hoffnung aufkeimt, dass Miike Snow für eine Zugabe zurückkehren, wird diese durch das einsetzen des DJs erstickt. Knapp 40 Minuten, das ist schon arg wenig. Besonders ärgerlich ist, dass mit "Cult Logic" der beste Song des Albums nicht zum Live-Set gehörte.

An der Stimme von Sänger Andrew Wyatt lang es sicher nicht, dieser zeigte sich, wie seine Bandkollegen, in Bestform. Es muss ja nicht immer eine drei Stunden Show sein, wie man sie etwa von Black Rebel Motorcycle Club erwarten kann, aber ein bisschen mehr darf es schon sein. Sehr bedauerlich, dass man so trotz eines guten Konzerts etwas enttäuscht nach Hause gehen musste.


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