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POPCONNECTION - Konzerte - Mudhoney - 03. Juni 2013, Zoom Club, Frankfurt
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Mudhoney

MUDHONEY

03. Juni 2013, Zoom Club, Frankfurt
Autor: Marco Pleil
Foto: Emily Reiman

2013. Halbzeit. Knapp. Und so wirklich viel Aufregendes ist musikalisch noch nicht passiert fr mein Empfinden. Auer Savages. Vielleicht habe ich deswegen un(ter)bewusst beschlossen, meine "wen-habe-ich-noch-nicht-live-gesehen"-Liste abzuarbeiten. Endlich abgehakt im Februar Dinosaur Jr., im Mrz dann zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit Yo La Tengo. Und nun also Mudhoney, die immer etwas unter den Tisch gekehrten Mitbegrnder (oder besser Auslser?) einer Musikbewegung namens Grunge. Fr meinen Geschmack htte da kein Club in Frankfurt besser gepasst als die altehrwrdige Batschkapp, wo seinerzeit auch Nirvana ihren Nevermind-Ruhm genossen. Aber das Zoom sollte es sein. Ist mir beim zweiten Besuch nach der Renovierung immer noch nicht sympathisch diese dunkle breite Hhle. Augen zu, Ohren auf und durch.

Der Support: Treatment aus Australien. Mudhoney light und jung. Engagiert, aber letztendlich vllig egal, weil Nix und Null hngenbleibt, was nicht schon tausendmal griffiger dargeboten wurde. 

Und. Dann. Das. Im Nachhinein frage ich mich was ich grundstzlich von der Show erwartet habe. Das neue Album "Vanishing Point" ist eben ein neues weiteres Mudhoney-Album, ohne groe Ausreier nach oben oder unten. Solide knnte man sagen, wenn das nicht so einen faden Beigeschmack htte. Aber was die Band um Mark Arm, der heute mehr denn je aussieht wie die Hexe Schrumpeldei, von der Bhne herunterfeuert ist mit Abstand das wirklich Beste, was ich seit Jahren live gesehen habe! Was fr eine Macht! Dabei ist ihre Show nicht mal sonderlich spektakulr. Aber diese unglaubliche Coolness mit der Schlagwerker Dan Peters seine Felle maltrtiert und dabei von Bassist Guy Maddison in den unteren Frequenzen vorangetrieben wird. Unglaublich. Der Sound ist laut, krass verzerrt, aber nie undifferenziert oder matschig. Groes Kompliment auch an den Soundmann, das ist in dieser Location keine Selbstverstndlichkeit. Mit einer ordentlichen Portion Punk in den Akkorden rocken und rollen sich Mudhoney fast ohne Verschnaufpausen und Ansagen (wenn, dann teilweise in sympathischem Deutsch) durch ihr Set, bestehend natrlich hauptschlich aus Songs des neuen Albums. Aber auch alte Lieblingshits wie "Suck You Dry" drfen nicht fehlen.

Leider konnte ich das Konzert S-Bahn-bedingt nicht komplett zu Ende ansehen, aber wie schon oben erwhnt, das was ich sehen und hren durfte hat nichts mit Altherrenrock oder hnlichen Plattitden zu tun. Das war eine schnrkellose, direkte, unfassbar kraftvolle Rockshow von Typen, die einfach immer noch mchtig Bock haben und das auch genauso rberbringen! Davon kann sich ein J. Mascis gerne mal drei, vier dicke Scheiben abschneiden. Das sehr gut gefllte Zoom hat das zu jeder Minute gesprt und dementsprechend honoriert. Ganz groe Klasse war das!


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