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POPCONNECTION - Konzerte - Paul Smith - 08. November 2010, 59:1, München
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KONZERTE
Paul Smith - 08.11.2010, 59:1, München

PAUL SMITH

08. November 2010, 59:1, Mnchen
Autor: Andreas Kussinger
Foto: Pressefoto

Die spannendste Frage im Vorfeld des Konzertes war: Wie um Himmels Willen kann Paul Smith seine eigene Platte live performen, wo er doch fr gewhnlich auf der Bhne wie ein Gummiball auf und ab hpft? Nun legte der ebenso charismatische wie hyperaktive Smith ein Soloalbum vor, dessen Musik sich nur schwer mit dem "Apply Some Pressure"-Ansatz seiner Hauptband Maximo Park vereinen lsst. Live funktioniert das aber hervorragend, wie der Abend im Mnchner 59:1 zeigte.

Nach lokalem Support durch die Mnchner Dave A Marat und kurzer Umbauphase betritt Paul Smith die Bhne. Nicht alleine, sondern mit Begleitband, bestehend aus zwei blutjungen Damen an Gitarre und Bass sowie Andy Hodson am Schlagzeug. Eben jener Andy, dem Paul seine ersten Solo-Versuche vorgespielt hatte, der ihn ermutigte, diese aufzunehmen und schlielich sogar selbst als Produzent an der Entstehung des Albums "Margins" beteiligt war. berhaupt muss die Chemie bei dem Quartett stimmen, schon beim Interview am Vorabend hatte Smith von seiner "neuen Band" gesprochen und verraten, dass sie sich selbst "The Intimations" nennen.

Man merkt Paul Smith an, dass er noch nicht oft mit einer Gitarre in Hnden auf einer Bhne gestanden hat. Ein bisschen Unsicherheit, sogar Nervositt ist zu spren, wenn er seine Gitarre nachstimmt oder kurz den berblick ber seine Effektpedale verliert. Aber Paul Smith schafft es jedes Mal auf's Neue, die kurzen Pausen mit kleinen Geschichten zu fllen. Besonders gerne gibt er seine durchaus beachtlichen Deutschkenntnisse zum Besten.

Bei den ruhigen Songs seines Soloalbums hat Smith also ohnehin gut zu tun mit sich und seiner Gitarre, die Bhnenshow beschrnkt sich auf wippen und von einem Bein zum anderen springen. Ganz kann er es also doch nicht lassen. Lediglich bei den flotteren Songs wie "North Atlantic Drift" oder "Dare Not Dive", die er explizit als solche ankndigt, geht er ein bisschen aus sich heraus. Die besonderen Momente des Konzertabends sind aber die ruhigen Balladen, die nur auf der Gitarre (oder alternativ Ukulele) begleitet werden. Den Rest erledigt die markante Stimme des Briten.

Nicht zuletzt wegen der kurzweiligen Plaudereien zwischen den Songs vergehen die 60 Minuten, bis Smith die Bhne verlsst, wie im Flug. Anschlieend lsst er sich nicht lange bitten und kommt fr eine Zugabe auf die Bhne zurck. Mit einer sehr reduzierten Version von "The Monument" und sogar einem angedeuteten "Apply Some Pressure" stellt Paul Smith schlielich sogar noch die Zuhrer zufrieden, fr die er letztendlich doch nur der Frontmann von Maximo Park ist. Alle anderen hatte er schon lange vorher berzeugt. Eine beraus gelungene Solo-Premiere, der hoffentlich noch viele Auftritte und vielleicht ein weiteres Album folgen werden.



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