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Arctic Monkeys - Suck It And See

ARCTIC MONKEYS

Suck It And See
VÖ: 03. Juni 2011
Label:
Domino Records
Autor: Andreas Kussinger

Die bisherige Arctic Monkeys-Karriere im Schnelldurchlauf liest sich in etwa so: Wahnsinns-Debüt, gelungener Nachfolger, durchwachsenes drittes Album, dazwischen ein umjubeltes Soloprojekt von Frontmann Alex Turner. Und wie geht es nun weiter? Vor kurzem hat das Quartett sein neues Album "Suck It And See" veröffentlicht.

Der eingangs angedeutete Abwärtstrend wurde quer durch die Musikjournaille festgestellt, ob es ihn tatsächlich gab, darf zumindest bezweifelt werden. Was die Arctic Monkeys nämlich schon immer von den anderen Indie-Bands der "Class of 2005" unterschied, war der Drang, sich weiterzuentwickeln. Und unter diesem Aspekt konnte man sogar verstehen, dass sich die Briten für die Aufnahme von "Humburg" in die staubige Wüste Nevadas locken und sich sehr viel von ihrem neuen Mentor Josh Homme inspirieren ließen. Die Kaiser Chiefs zum Beispiel versuchen immer noch, ihr Debütalbum zu kopieren, und scheitern jedes Mal kläglicher.

Beim vierten Langspieler bleiben die Arctic Monkeys ihrer Übersee-Orientierung treu, nur dass sie dieses Mal in Los Angeles am Pazifik gearbeitet haben. Josh Homme hatte auch wieder seine Finger im Spiel, sodass die Stoner-Rock Einflüsse erhalten geblieben sind. Der Beipackzettel verrät, dass die Briten alles eine Idee lockerer genommen haben als bei den Vorgängeralben. Dennoch ist ein atmosphärisch dichtes Werk entstanden, das vom ersten bis zum letzten Song durcharrangiert wirkt. Waren vor allem die ersten beiden Platten noch eine lose Ansammlung von Hits, überzeugt "Suck It And See" in seiner Gesamtheit, auch wenn der ein oder andere Song in der zweiten Hälfte der Kategorie "Füller" zuzuordnen ist. Lediglich ein paar wenige Songs tanzen mit arg experimentellen Strukturen aus der Reihe, etwa das vorab veröffentlichte "Brick By Brick".

Die Arctic Monkeys haben zum ersten Mal keine neue Richtung eingeschlagen, sondern bleiben dem US-Südstaatenrock als Inspirationsquelle Nr. 1 treu. Das kann man in Anbetracht der ersten beiden Alben schade finden. Oder man lässt sich darauf ein und gratuliert den Briten dafür, dass sie auch nach vier Alben ihre Relevanz noch nicht eingebüßt haben.



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