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Arctic Monkeys - Whatever People Say I Am That's What I'm Not

ARCTIC MONKEYS

Whatever People Say I Am That's What I'm Not
VÖ: 20. Januar 2006
Label: Domino Records
Autor: Katja Embacher

Sehr viel Aufhebens wurde um die vier jungen Musiker aus Sheffield gemacht, lange, bevor ihr Debütalbum sich überhaupt auf den Plattentellern der Musikwelt drehen konnte. Die Arctic Monkeys sind eine der wenigen Ausnahmen, die allein über das Internet und diverse Festivalauftritte Myriaden musikbegeisterter Fans um sich scharen konnten, ohne, dass ein Studioalbum auch nur in Sicht- bzw. Hörweite zu sein schien.
Nun endlich sind die auf Vinyl gebannten Songs der Band im einschlägigen Plattenhandel erhältlich. Die bange Frage: Hält "Whatever People Say I Am That's What I'm Not" was der große Hype versprach?

Eines wird beim erstmaligen Hören der Platte deutlich und das mit brachialster Sicherheit: Die Arctic Monkeys sind glühende Verfechter handfester Rockmusik. Auf dem Rücken progressiver Riffs, die Altmeister wie The Clash oder The Jam nicht besser hätten spielen können, reitet der Hörer durch dieses energetische Debüt, so dass kaum Zeit zum Luftholen bleibt. Kamen Gourmets der gepflegten Rockmusik bereits bei der ersten Singleauskopplung "I Bet You Look Good On The Dancefloor" auf den Geschmack, so werden Stücke wie "Fake Tales Of San Francisco" oder "Dancing Shoes" zu einem musikalischen Festmahl. Ohrwurmcharakter beweist das Riff in "Red Light Indicates Doors Are Secured", das es fast unmöglich erscheinen lässt, die Füße nicht in Richtung Tanzfläche hüpfen zu lassen. Ein wenig Zeit, sich zu akklimatisieren bieten, die balladesk gehaltenen Songs "Riot Van" und "A Certain Romance", die sich um das grandios komponierte midtemporäre "Mardy Bum" ranken.

Textlich greifen die vier Briten allzu gern ihre eigenen Eindrücke des Alltags auf. Mit der scharfsinnigen Beobachtungsgabe eines Mike Skinners (The Streets) schildern sie in "When The Sun Goes Down" beispielsweise das zwielichtige Prostituiertenmilieu, in dessen Nähe sich ihr ehemaliger Proberaum befand.

Die dreizehn Songs auf "Whatever People Say I Am That's What I'm Not" bieten dem Hörer ein voluminöses Erlebnis der Extraklasse. Freunde von The Libertines, Maximo Park oder Bloc Party werden genauso ihre Freude daran haben, wie Verfechter guter alter Helden wie The Clash oder The Stone Roses. Prädikat besonders wertvoll und eine glatte eins mit Sternchen.


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