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Bloc Party - Intimacy Remixed

BLOC PARTY

Intimacy Remixed
VÖ: 22. Mai 2009
Label:
Cooperative Music
Autor: Katja Embacher

Wie bereits zuvor bei "Silent Alarm" warten Bloc Party ein gutes halbes Jahr nach dem regulären Release ihres aktuellen Longplayers "Intimacy" mit einer Remix-Version des Albums auf. Drifteten die Meinungen zum aktuellen Bloc Party-Longplayer wegen des exzessiv ausgelebten Faibles der Londoner für Loops und Samples auseinander, so dürften sich die Kritiker zumindest bei der Neuauflage einig sein: Erlaubt ist, was elektronisiert daher kommt. Bleibt also lediglich die Frage, ob ein derartiger Aufguss notwendig oder überflüssig ist.

Auch bei der zweiten Remix-Auflage eines Bloc Party-Albums liest sich die Liste der beteiligten DJs erst mal äußerst angenehm: Armand van Helden, Filthy Dukes, Mogwai. Und auch die Remix-Versionen funktionieren erstaunlich gut. Vielleicht liegt es daran, dass Bloc Party sich bei Intimacy mit seinen Samples und Synthies bereits in Indietronic-geprägte Gefilde vorgewagt haben. Die fragmentarische Ausgabe des ohnehin schon samplegetragenen "Ares" hinterlässt einzig und allein einen Satz im Kopf "We dance to the sound of sirens". Der synthie- und hallgeschwängerte Mogwai-Remix von "Biko" kann sich durchaus hören lassen, ebenso wie die Armand van Helden-Version von "Signs", bei dem sich aufgeschraubte Gitarrenriffs mit Dub-Sequenzen abwechseln. Empfehlenswert ist auch die düster anmutende Ausgabe von "Zephyrus" aus dem Hause Phase One.

Wie bei allen Remix-Alben lässt sich jedoch auch bei "Intimacy Remixed" bei einigen Tracks über Redundanz philosophieren. "Talons" beispielsweise gefällt im Original wesentlich besser, als in der an Happy Hardcore der 90er erinnernden R.I.P. Version von Phones. "Mercury", "One Month Off" und "Halo", bei dem We Have Band ein wenig zu tief in der Dub-Kiste gewühlt haben, erweisen sich als anstrengend. Genauso wie die völlig übersteuerte Ausgabe von "Better Than Heaven".
Im Schnitt ergibt sich ein Remis aus durchaus interessanten Neuauflagen und überzogenen Versionen, die vielleicht in der Clublandschaft funktionieren, zu Hause auf dem heimischen Plattenteller jedoch arg schwere Kost darstellen.

Nichtsdestotrotz erweist sich "Intimacy Remixed" als interessante Alternative zum regulären Bloc Party-Sound. Ein Album, das Fans und Sammler wie auch Freunde von Electroclash gleichermaßen ansprechen und zum Tanzen animieren dürfte - egal, ob zum Sound von Sirenen oder zu pulsierenden Beats und Samples.


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