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Brokof - Side By Side

BROKOF

Side By Side
VÖ: 12. Oktober 2012
Label:
Goldrausch Records
Autor: Sascha Brozewski

Die Band Brokof besteht aus den vier Musikern Fabian Brokof (Gesang, Gitarre), Arne Bergner (Gitarre, Klavier), Rocco Weise (Bass) und Christian Kohler (Schlagzeug). Alle vier singen zudem die gut arrangierten Backgroundharmonien. Sie leben seit Jahren in Berlin und erkannten schnell ihr ausgeprägtes Interesse an Musik. Das Beatles-Fundament ist die gemeinsame Grundlage. Dabei experimentiert das Quartett viel mit diversen Musikrichtungen, alles wohlgemerkt im Bereich der Rockmusik anzusiedeln. Es fällt schwer, die Instrumentierung zu greifen und konkret zu beschreiben. Einerseits wirkt das Album recht homogen, denn könnte man es schnell auf die tocotronische Quintessenz "Es ist einfach Rockmusik" reduzieren - sanfte Rockmusik. Dagegen stehen andererseits die vielfältigen Einflüsse, die das Album komplexer erscheinen lassen.

Der Opener "Out Of Luck" ist ein ruhiges Akustikstück. Es lebt von Gesang und Gitarre, wobei die Stimme während des gesamten Albums stark im Vordergrund steht. "Lost In The City" hingegen ist ausgesprochen rhythmisch und auch zu "The Walls Of Indifference" kann man sich durchaus bewegen, wenn es in den Füßen kribbelt. Letzterer ein klassischer Indie-Rock-Song, während ansonsten überall leichte Folk-, Blues- und sogar Swing-Einflüsse lauern. Beide verfügen wie "Man Without A Name" und "The One" mit seinem Dreivierteltakt über einen schönen Refrain mit Ohrwurmpotential. Im Gegensatz dazu plätschern Lieder wie "Two Steps Back" oder "Until Now" aber wie trostlose, verkaterte Feiertage vor sich hin. Man weiß mit sich und der Welt überhaupt nichts anzufangen. "Man Without A Name" strapaziert den Hörer nicht so stark mit den vielen Musikstilen.

Die Single "Cooperate" ist unspektakulärer Rock'n'Roll, dafür gelingt der Übergang zwischen "This Life" und "A Thousand Times" exzellent. Man wünscht sich so dringend den Aufbruch herbei, den es allerdings nur mit den ersten Tönen zu hören gibt und der gegen Ende der Platte leider verfliegt. Zwischen Selbstreflexion und Weltbeobachtung, Teilnahme und Rückzug, Ratlosigkeit und Aktivität sollten Brokof ihren Fokus auf vorhandene Fähigkeiten richten und diese besser ausarbeiten. Denn sie könnten mehr mit ihren Mitteln und aus ihren Möglichkeiten machen, würden sie diese optimieren und auf das Wesentliche konzentrieren.


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