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Eels - Tomorrow Morning

EELS

Tomorrow Morning
VÖ: 20. August 2010
Label:
Cooperative Music
Autor: Axel Schinkel

"Gerade mal sechs Monate ist es her, dass die Eels 'Hombre Lobo' veröffentlicht haben." Mit diesen Worten begann ich die Rezension zu "End Times", dem letzten Album der Eels, das Ende Januar erschien. Jetzt, Ende August, könnte ich mit eben jenen Worten und einer kleinen Abwandlung erneut beginnen, denn gerade mal sechs Monate ist es her, dass die Eels "End Times" veröffentlicht haben und schon steht das dritte Werk der Trilogie in den Läden.

"Tomorrow Morning" heißt das gute Stück und setzt da an, wo "End Times" aufgehört hat. Mit den Worten "I just gotta get back on my feet" endete das eher traurig stimmende Werk, in dem E seine Scheidung verarbeitete, und zeigte damit bereits auf, wohin sich die zukünftige Arbeit bewegen würde. Auch wenn er mit den ersten Worten auf "Tomorrow Morning" den Sturz von einem Baum schildert, wird deutlich, dass es sich inhaltlich keineswegs um eine Fortsetzung von Trauer und Einsamkeit handelt. Vielmehr besitzen die Songs eine positive Energie, die sich schon in der Instrumentierung zeigt. Wo auf dem letzten Album noch Gitarre und Piano mitunter die einzige Begleitung des Gesangs darstellten, wird es hier durch programmierte Drumloops, Keyboard- und Elektrosounds und vor allem durch Streicher, die von absoluter Harmonie bis hin zu annehmbaren Dissonanten alles bieten, abwechslungsreicher und lebhafter. Besonders hervorzuheben ist diesbezüglich "This Is Where It Gets Good", in dem die Stimme einem verspielten vierminütigen Outro weicht.

Auch wenn in E's Stimme immer eine gewisse Melancholie präsent ist, zeigt sich vor allem durch eindeutig positive Texte, dass es hier ganz anders zur Sache geht. Zahllose Zitate aus den Songs ließen sich anführen, die verdeutlichen, dass hier nicht die Traurigkeit im Mittelpunkt steht, sondern das Überwinden von Trauer und das, was danach kommt. Am besten eignen sich hier wohl die letzten Worte des letzten Liedes, das im Refrain ein wenig an Pachelbels bekannte Cello-Melodie (Kanon in D-Dur) erinnert: "How does a man lose all that he loves / and find the strength to rise above / having nothing to call his own / how does he find that he still has love / no more sorrow and no more strife / always some daylight following the night / good morning mystery of life." Dem wäre nichts mehr hinzuzufügen, außer vielleicht der Tatsache, dass es die Eels nun mit diesem Album geschafft haben, dass man – egal in welcher Stimmung man sich befindet – eigentlich ausschließlich mit dem Katalog der Eels auskommt, da er einen nun mit dem passenden Soundtrack zu absolut jeder Situation abdeckt.



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