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Eels - Wonderful, Glorious

EELS

Wonderful, Glorious
VÖ: 01. Februar 2013
Label:
Cooperative Music
Autor: Sascha Brozewski

Mark Oliver Everett bringt mit Eels sein zehntes Studioalbum heraus. Dazu kommen einige Solo- und Livealben sowie mit "Things The Grandchildren Should Know" (Deutscher Titel: "Glückstage in der Hölle") eine Buchveröffentlichung, die davon handelt, wie die Musik sein Leben gerettet hat. Der "Man Called E" ist seit Mitte der 80er Jahre eine feste Institution im Alternative Rock. Die Musik ist sein Leben, seine Liebe, die auch auf "Wonderful, Glorious" deutlich spürbar ist.

Vor zwei Jahren hatte E einen überwältigenden, energetischen Festivalauftritt beim Hurricane. Das Energiebündel hat nichts an Leidenschaft verloren. Im Gegenteil, E strotzt vor Kraft. Er hat sich sympathisch Kindliches bewahrt und ist dabei nicht ansatzweise peinlich, ergo jenseits juveniler Regression.

Der passionierte Multiinstrumentalist beginnt das Album mit "Bombs Away" etwas düster, bevor ein Lied später mit "Kinda Fuzzy" quietschende, verzerrte Gitarren und Orgel im Mittelpunkt stehen. Die ersten Töne von "Accident Prone" präsentieren Wohlfühlgitarren. Man wartet auf den Ausbruch, der allerdings ausbleibt. Auffällig dafür sind E's skurrilen Worte "A Happy Accident". "Peach Blossom" ist definitiv der Song für den Frühling, wenn es heißt: "Open The Window Man To Smell The Peach Blossom, The Tiger Lily, The Marigold." Zweifellos ein Meisterwerk! "On The Ropes" und "Turnaround" sind wieder ein bisschen ruhiger, letzteres wunderschön melancholisch. Es sind die passenden Soundtracks für ein gutes Leben; aller negativen Ereignisse zum Trotz.

"The New Alphabet" ist sehr metaphorisch und steht für den verkaterten Morgen danach ("When The World Stop Making Sense, I Make A New Alphabet"). Es vereint die schönen und unschönen Seites des Lebens in Perfektion. Wieder bei Kräften kann man mit klassischem Rock'n'Roll ("Stick Together") gemeinsam tanzen und klatschen. "True Original" wirkt sehr entspannt, voller Gelassenheit und Erfahrung. "Open My Present" hingegen kindlich ungeduldig, dabei hat E uns mit diesem Album doch ein wunderschönes Päckchen geschnürt. Zum Abschluss gibt es den Titeltrack.

Fazit: Mit "Wonderful, Glorious" hat Mark Oliver Everett definitiv ein grandioses Geschenk bereitet und darüber hinaus ein Heiligtum nicht nur in seinem Herzen gebaut (Anspielung auf "I Am Building A Shrine").



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