POPCONNECTION
DATENSCHUTZERKLÄRUNG   IMPRESSUM
NEWS
REVIEWS INTERVIEWS KONZERTE FEATURES KÜNSTLER A-Z
POPCONNECTION - Reviews - The Feeling - Join With Us
Home » Reviews » The Feeling - Join With Us
REVIEWS
The Feeling - Join With Us

THE FEELING

Join With Us
VÖ: 16. Mai 2008
Label:
Island (Universal)
Autor: Marc Philipp Meyer

Nachdem das Debüt "Twelve Stops And Home" noch als echtes Wohlfühlalbum mit tricky Harmonic-Arrangents im "80er-Jahre-Pathos-Ohrwurmpaket" daher kam, ist das neue Album von The Feeling ein schreckliches "80er-Jahre-Kaleidoskop". Denn hier ist alles aus den 80er Jahren verbraten worden, was heute nur noch nervt.

Doch das Schlimmste daran ist, dass The Feeling Experten in Sachen Eklektizismus geworden sind. Denn hier wird aus allen möglichen Musikstilen und von den bekanntesten 80er-Jahre-Kapellen zusammengeklaut. Das kann man leider nicht mehr anders sagen und das klingt dann auch nicht mehr nach Supertramp, 10cc und Elo, sondern wie eine verrückte "80er-Jahre-Achterbahn" auf Koks. Und das ist schade, denn das Debüt war wirklich gut. Sehr gut! Doch: Die Single "I Thought It Was Over" klingt wie "Together In Electric Dreams" in der Version von Philip Oakey und Gergio Moroder. Dazu paaren sich Metalgitarrenriffs, die nach Transistor und Dose klingen mit einem Discobeat. Frei nach dem Motto, egal was der Song braucht, wir packen mal den Discobeat drunter, denn das ist ja grad so hip. Doch dieses Album ist alles andere als hip. Es ist ein Abklatsch langweiliger 80er-Jahre-Musik fürs Formatradio.

Und weiter geht's in Sachen Eklektizismus und Ideenklauberei: "Won't Go Away" klingt wie Konglomerat aus Bowies "Modern Love" und Kenny Loggins "Footloose". Und "Join With Us" klingt wie die Prinzen, die sich nach einem Elton-John-Workshop entschieden haben doch nach Metallica zu klingen. Und The Feeling schaffen es dann auch noch, das gewollt mit einem 60er-Jahre-Flair zu verbinden, der in einem Brian-May-Solo und im Queen-Gedöns endet. Da wundert es nicht mehr, dass The Feeling vor ihrem Durchbruch mit ihrem netten Debüt als Coverband in den Alpen zusammenspielten. Aber wie sagt man doch so schön: Wer Tanzmusik macht, verkauft seine Seele. Ein Gefühl mag bei dieser Platte von The Feeling jedenfalls nicht aufkommen. Schade! Aber dennoch: Einige Songs wie "This Time" sind besser als das Formatradio. Immerhin. Doch wer auf ein "80er-Jahre-Mainstream-Mucke-Kaleidoskop" steht, der sollte sich das Album sofort kaufen. Anyway...


Mehr zu THE FEELING

SUCHE
A B C D E F G
H I J K L M N
O P Q R S T U
V W X Y Z 0-9 #
AKTUELLE REVIEWS

we_path

Slowtide
A Gentle Reminder

we_path

Snail Mail
Lush

we_path

The Boxer Rebellion
Ghost Alive

we_path

The Breeders
All Nerve

we_path

Gregor McEwan
From A To Beginning

we_path

William McCarthy
Shelter
ZUFÄLLIG SCHON GELESEN?

we_path

THE VIEW
Hats Off To The Buskers

we_path

KAISER CHIEFS
Yours Truly, Angry Mob

we_path

ASCONA
This Could Be Your Part To Sing!
INTERN EXTERN
Kontakt Facebook
Impressum
Datenschutzerklärung
   © 2019 Popconnection.de | Das Online-Magazin für alternative Popmusik | CMS by webEdition