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REVIEWS
Florence And The Machine - Ceremonials

FLORENCE AND THE MACHINE

Ceremonials
VÖ: 28. Oktober 2011
Label:
Island (Universal)
Autor: Marc Philipp Meyer

Nach dem Erfolgsdebüt "Lungs", das sich über drei Millionen Mal verkaufte und bei den BRIT Awards zum besten Album gekürt wurde, legt Florence Welch alias Florence And The Machine ihr groß erwartetes Zweitwerk vor und weiß damit sogar noch mehr zu überzeugen. Denn "Ceremonials" ist ein wahres feierliches Art-Pop-Feuerwerk! Ebenso erstaunlich, wie die Erfolgsgeschichte der Florence Welch, die als Gesangstalent auf einer Toilette in einer Kneipe entdeckt und von dort aus als modelnder Popstar auf die großen Bühnen geschubst wurde, ist auch ihre zweite Platte. So besitzt "Ceremonials" einen bombastisch großen Sound, der aber damit nicht zu protzen vermag. Es ist ein Album, das Experimentierfreudigkeit mit zwingenden Popohrwürmern mischt. Und es ist ein Album, das melancholischen Pathos versprüht, ohne aufdringlich pathetisch zu wirken. 

Der Opener "Only If For A Night" oder das wunderbare "Never Let Me Go" sind das beste Beispiel dafür. Hier schwingt ehrliche Melancholie in der empathischen und gut ausgebildeten Stimme von Florence Welch und mischt sich mit den großartigen Klangkünsten des Produzenten Paul Epworth, der schon die erfolgreichen Debütalben von Bloc Party und Maximo Park, wie auch das aktuelle Album von Ausnahmekünstlerin Adele produzierte. Das hört man und es tut "Ceremonials" gut, denn diese Platte hat neben reichen Elektroeinflüssen eine Menge Soul. "Lover To Lover" ist so ein Stück, bei dem das Staccato-Piano mit typischen Sixties-Soul-Harmonien und der authentische Soulgesang mit elektronischen Sounds nicht verschlechtert, sondern veredelt wird. Und das ist nicht immer leicht, denn wie viele aktuelle Künstler machen so viel falsch, bei dem Versuch alles zu "elektronisieren". Nicht aber Florence Welch, die es versteht, Popsongs zu schreiben. Teilweise weckt das Reminiszenzen an Kate Bush. Wenn "Lungs" also eher das minimalistische Popalbum war, so ist "Ceremonials" elektrisierender Pathos-Pop, der sich aber nicht aufdrängt, sonder seine Hörer mitnimmt.

"Ich habe zum ersten Mal ein Album mit einem übergreifenden und zusammenhängenden Sound aufgenommen", sagt Florence Welch und trifft die Sache damit genau auf den Punkt: "Ceremonials" ist ein in sich geschlossenes Album voller traumhaft experimenteller Pophits.



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