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Goldrush - The Heart Is The Place

GOLDRUSH

The Heart Is The Place
VÖ: 12. Januar 2007
Label: City Slang
Autor: Katja Embacher

"The Heart Is The Place" lautet der Titel des nunmehr dritten Goldrush-Albums. Weise Worte! Denn genau dort hinein schleichen sich die zwölf Tracks dieser Platte. Zugegebener maßen nicht beim ersten Hören, aber gut Ding will eben Weile haben.

Es gibt zwei Nachrichten – die Gute ist, dass "The Heart Is The Place" ein großartiges Symposium traurig-schöner Tracks darstellt. Die Schlechte: Man muss die Platte ein paar Mal hören, um diese Tatsache zu begreifen. Beim ersten Durchlauf wirkt der Longplayer bis auf einige Ausnahmetracks nämlich eher unspektakulär. Wer sich jedoch die Zeit nimmt, die Scheibe öfter durch den Player zu jagen, der stellt sehr schnell fest, dass es sich hierbei um ein wahres Goldstück handelt.

Gleitende Übergänge gleich zu Anfang: Das Intro "Aperture", das sich im Übrigen auch im Outro "A Joyous Final Chapter" wiederfindet, leitet nicht nur nahtlos in "The Story Of The City" über, sondern wird klangtechnisch auch noch feinsäuberlich darin verwoben. Genauso nahtlos fließt auch der Rest des Albums ineinander, allerdings, ohne monoton zu wirken. Dafür differenzieren sich die Stücke auf "The Heart Is The Place" auch viel zu stark von einander.

Energetische Gitarrentracks wie "Everyone Of Us" wechseln mit wunderschönen Klavierballaden wie "Can't Give Up The Ghost". Experimentierfreude beweisen Goldrush bei "Sun In Your Eyes", bei dem breite Streicherarrangements auf pompöse Synthie-Hörner treffen und einen leicht schrägen, experimentellen Klangteppich kreieren. Über allem, in allem und um alles herum schwebt und zirkuliert Robin Bennetts unverwechselbare Stimme, die grundsätzlich zwischen Fragilität und den heiseren Folgen einer durchzechten schwankt. Bei "Yous And Mine" scheint sich eben diese Brüchigkeit noch einmal zu potenzieren, so dass man den Track in eine kleine Schatulle packen und nicht mehr herausnehmen möchte, weil man Angst bekommt, er könnte beim nächsten Anhören völlig zerbrechen – und dafür wäre diese Ballade nun mal viel zu schön und kostbar.


Kostbar ist auch wohl das Stichwort für "The Heart Is The Place": Ein Album, wie eine kleine Perle, für dessen Erschließung man sich Zeit nehmen muss. Dann wird man jedoch reichlich belohnt! "Man sieht nur mit dem Herzen gut..." - was bei Antoine de Saint-Exupéry wahr ist, trifft auch auf Goldrush zu!


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