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Hard-Fi - Killer Sounds

HARD-FI

Killer Sounds
VÖ: 19. August 2011
Label:
Warner
Autor: Andreas Kussinger

"Wir brachen in Brixton und auch im Astoria sämtliche Bierverkaufs-Rekorde. Wir haben Primal Scream geschlagen. Unsere Leute tranken mehr Bier als alle anderen". Nun ja, was will man von einer Band erwarten, die mit solchen Fakten für sich Werbung macht? Zum Glück ist es nicht der einzige Erfolg, den Hard-Fi vorweisen können. Mit zwei sehr erfolgreichen Alben hatten die Briten großen Anteil am Indie-Rock Boom der Jahre 2005 bis 2008. Mit ihrem eigenwilligen Sound, der mehr beat- und weniger gitarrenlastig war als der ihrer Konkurrenten, konnten sie sich von der grauen Masse absetzen. Lange Zeit war es still geworden um Richard Archer und Co. Nun legen sie mit "Killer Sounds" ihr drittes Studioalbum vor.

Der Albumtitel weckt Erwartungen, die von dem an Kirmestechno erinnernden Albumcover gleich wieder zerstört werden. Bombastisch kann man den neuen Sound von Hard-Fi aber getrost nennen. Wuchtige Bässe und ein auf Hochglanz polierter Sound dominieren das gesamte Album. Der raue Charme des Debütalbums bleibt dabei leider auf der Strecke. Überhaupt haben die Briten ihre fünfjährige Schaffenspause leider dazu genutzt, sich einen neuen Sound zuzulegen. Wie so viele andere haben auch Hard-Fi dabei blind in die 80er Synthiepop-Ramschkiste gegriffen. Abgesehen von der Vorabsingle "Good For Nothing", die durchaus überzeugen kann, enthält "Killer Sounds" allzu austauschbaren Synthiepop, irgendwo zwischen Depeche Mode und den Killers. Dass sie dabei durchaus das ein- oder andere Mal ein Händchen für Ohrwürmer beweisen, macht es nicht weniger enttäuschend, zumindest für alle Hörer, die auf ein neues "Stars Of CCTV" gehofft hatten.

Das 80er-Jahre Revival ist nicht totzukriegen, und so finden auch Hard-Fi ganz bestimmt dankbar Abnehmer für ihr neues Album. Fans der ersten Stunde werden eher nicht darunter sein. Aber die können sich das Album ja schön trinken und Hard-Fi damit wieder alle Bierabsatzrekorde brechen.



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