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The Hives - The Black And White Album

THE HIVES

The Black And White Album
VÖ: 12. Oktober 2007
Label:
Interscope
Autor: Axel Schinkel

"Tick Tick Tick Tick Tick Tick Tick - Boom!" Ein unverkennbarer und total typischer Sound, mit dem die Schweden zu Beginn ihres neuen Albums daherkommen. Neu ist das nicht, schließlich kennt man die Hives und mag sie vermutlich gerade deswegen - wegen ihrer eigenen und hektischen Art und Weise Songs zu interpretieren. Aber wer nun behauptet, er kenne die Hives und könne sich denken, was ihn auf "The Black And White Album" zu erwarten habe, der hat sich geschnitten.

Die Band mit der Rock 'n' Roll-typischen Scheißegal-Attitüde, jene Band die gerne mal über andere, wie zum Beispiel Mando Diao herzieht, eben genau die Band, die durch Größenwahn ebenso sehr glänzt wie durch die Musik, hat sich tatsächlich Gedanken gemacht, und behauptet aus ihrer Sicht legitim, einen Meilenstein in der Produktion von Rockalben geschaffen zu haben. Das Besondere ist tatsächlich, dass man sich bemüht hat, dem Album nicht diesen typischen Sound zu geben wie die Vorgänger ihn hatten und zugleich so vielseitig zu klingen als wäre es ein Best-Of. Für diesen Zweck hat man bei verschiedenen Produzenten angeklingelt, von denen der ungewöhnlichste wohl Pharrell Williams ist. Dieses Potpourri an Produzenten macht das Album sehr abwechslungsreich. Die Spannweite reicht von gewohnten Klängen, wie "Tick Tick Boom" oder "Try It Again" bis hin zu "A Stroll Through Hive Manor Corridors", das eher als ruhiges Interlude und mit einer Geisterorgel daherkommt oder "Puppet On A String", bei dem sie sich Tom Waits als Vorbild genommen haben könnten. Dazwischen stechen besonders die von Pharrell produzierten Stücke heraus, die sofort ins Ohr gehen. Während es ihm mit "Well All Right!" gelungen ist, ein solides Rockstück zu erschaffen, klingt allein schon der Titel des achten Liedes "T.H.E.H.I.V.E.S." nach Hip Hop pur und auch der Beat tut es ihm gleich. Ähnlich kommt auch "Giddy Up" daher, obwohl nicht von Pharrell, sondern von den Hives selbst, produziert. Wer den Hip Hop-Beats allzu sehr abgeneigt ist, sollte zumindest in "It Won't Be Long" einen stilistisch neuen Song entdecken, der ihm zusagt. Musikalisch kommen die Hives hier nicht ganz so hektisch rüber und vor allem gesanglich zeigt Pelle Almqvist, dass er auch sehr schön in tieferen Lagen singen kann und ebenfalls ein Gespür für Melodien und nicht nur für mitreißende Parolen besitzt.

Hut ab! So manch eingefleischten Fan mögen die Hives vielleicht mit ihrem neuesten Werk vergraulen, aber viele werden sich mit mir freuen, nicht schon wieder ein Hives-Album gekauft zu haben, das wie seine Vorgänger klingt.


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