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Hundreds - Variations

HUNDREDS

Variations
VÖ: 02. Dezember 2011
Label: Sinnbus

Autor: Katja Embacher

Um allen Spekulationen von der ersten Sekunde an den Garaus zu machen: "Variations" ist kein Hundreds-Zweitling. Es handelt sich hierbei um ein Coveralbum, auf dem befreundete Künstler die Tracks des Geschwisterpaares Milner in neue Gewänder hüllen. Und im weitesten Sinne macht dies "Variations" zu einer Hundreds-Platte: Jeder Tropfen Herzblut, den das Duo in sein Debütalbum investiert hat, fließt in die Neuinterpretationen mit ein. Eine musikalische Emotionstransfusion sozusagen.

Gut eineinhalb Jahre ist es her, dass das selbstbetitelte Debütalbum von Hundreds das Licht der Welt erblickte. Dem einheitlichen Lob von Kritikern und Fans folgten zahlreiche Live-Gigs und der Auf- und Ausbau musikalischer Freund- und Bekanntschaften. Intonierte Auszüge dieser finden sich auf
"Variations" in Form geladener Cover-Gäste.

Die Liste der Mitwirkenden ist illuster wie mannigfaltig: Von den Small Panthers, die
"I Love My Harbour" in ein melancholisches Gitarrenkleid hüllen, über Monta, der "Song For A Sailor" mit stoischer Lakonik durch ein minimalistisches Instrumentarium aus Bassläufen und Tambourineinschlägen prügelt bis hin zu einer düster vor sich hin pluckernden Sheahan Drive-Interpretation von "Wait For My Raccoon". Äußerst gelungen präsentiert sich auch "Let's Write The Streets" in der Version von Get Well Soon, das nach einem introvertierten Einstieg in einem Hagel aus Syntheziser-Pfeilspitzen mündet, deren Überreste am Ende durch die zaghaften Klänge einer Ukulele fortgefegt werden. Lockere Tanzbarkeit findet sich in der Phon.o-Ausgabe von "Happy Virus", während die Dub-Version von "Machine" aus dem Hause Bodi Bill eine seltsame Symbiose aus Entspannung und unruhiger Aufbruchstimmung generiert. 

"Variations" stellt mehr dar, als einen Lückenbüßer bis zum nächsten Hundreds-Werk. Vielmehr ist es eine Belohung für harte Arbeit, eine Hommage in Form eines freundschaftlichen Schulterklopfers und der Beweis, dass die Songs von Eva und Philipp Milner deutlich mehr sind, als nur leere Hüllen, die nur im Kontext des eigenen (Klang)Kosmos funktionieren.


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