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Interpol - Interpol (s/t)

INTERPOL

Interpol (s/t)
VÖ: 03. September 2010
Label:
Cooperative Music
Autor: Marc Philipp Meyer

Das selbstbetitelte vierte Album der New Yorker ist ein musikalisches Vermächtnis. Dafür gibt es zwei Gründe. Erstens ist es das dichteste, düsterste, sperrigste und dennoch lebendigste Album und zweitens das Abschiedsalbum vom Bassisten und musikalischen Kopf Carlos Dengler, der die Band im Frühling dieses Jahres verließ, um seine Zeit privaten Dingen zu widmen.

"Er möchte andere Dinge tun und ich glaube er hatte keine andere Wahl, als die Band zu verlassen, um sich die Zeit zu nehmen. Wir selbst haben davon nichts gemerkt, erst als das Album abgeschlossen war, hat er uns mit seinem Aufstieg konfrontiert. Wir hatten keine Ahnung, er hat sich mehr reingehängt als zuvor und war äußerst engagiert", erzählt Sänger Paul Banks über Denglers Ausstieg. Dennoch spürt man eine gewisse Ambivalenz auf dem neuen Album, das sich in zwei Teile einordnen lässt. Die ersten fünf Songs sind düstere, romantische Stücke, die nach mehrfachem Hören zu echten Songperlen werden. "Lights" und die Single "Barricade" sind keine Hits nach dem ersten Eindruck, wachsen aber umso schneller mit jedem Hördurchgang. So ist "Interpol" eine Platte geworden, mit der man sich beschäftigen muss, um sie erschließen zu können. So verhält es sich besonders gegen Ende der Platte. Die letzten fünf Songs sind ein zweiter in sich geschlossener Teil, der wesentlich atmosphärischer und experimenteller daherkommt. "Die Abfolge der Songs hatten wir schon festgelegt, bevor wir die Songs aufnahmen", heißt es. So wirkt der zweite Part der Platte wie auf Aufbruch in neue Welten, der sowohl düster, als auch schwärmerisch klingt.

Wie es nach dem Weggang von Dengler weitergeht, bleibt mit Spannung zu erwarten. Denn für viele galt er als der musiktheorieaffine Arrangeur der Band. Fest steht, dass "Interpol" auch dahingehend ein echtes musikalisches Vermächtnis geworden ist. David Pajo, der zuletzt mit den Yeah, Yeah, Yeahs tourte, wird seine Stelle einnehmen.



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