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Johnny Marr - Playland

JOHNNY MARR

Playland
VÖ: 03. Oktober 2014
Label:
Warner
Autor: Katja Embacher

Für sein Solodebüt ließ sich Johnny Marr 26 Jahre Zeit, für sein zweites Soloalbum hat er gerade mal 19 Monate gebraucht. Kurz nach Beendigung der Tour zu "The Messenger" beginnt er mit der emsigen Arbeit an dessen Nachfolger, der auf den Namen "Playland" hört.

Zu der Wahl des Titels inspirierte Marr das 1938 erschienene Buch "Homo ludens" des niederländischen Kulturwissenschaftlers Johan Huizinga, das die Einflüsse des Spiels auf Kulturbildung untersucht. Die Freude am (musikalischen) Spiel erweist sich als eines der ausschlaggebenden Motive des Albums. Johnny Marr gefiel, "dass sich in der Band auf Tour eine Dynamik entwickelte und sie eine Verbindung mit dem Publikum einging". Diese Energie wollte er für die neue Platte einfangen. Entsprechend energetisch präsentieren sich auch die Songs auf seinem zweiten Solowerk.

Schwungvoll öffnet"„Black In The Box" die Tür zu "Playland", die das eine ums andere Mal von Songs wie "25 Hours", "Boys Get Straight" oder dem Titeltrack "Playland" mit Schmackes an die Wand geschlagen wird. Demgegenüber setzten Stücke wie "Dynamo" oder "The Trap" auf schmeichelnde Melodien mit den Charakterzügen ohrwurmaffiner Popsongs. Im Gros bleibt Johnny Marr damit seinen Leisten treu. Somit wird "Playland" allerdings nicht nur zur nahtlosen Fortsetzung von "The Messenger", sondern leider auch häufig zu einer Kopie des Vorgängers, nur nicht mehr ganz so gut. Die Tracks machen zwar Spaß, zur Ekstase treiben sie allerdings nicht. So klar erkennbar die Stärken des ehemaligen The Smiths-Gitarristen in seiner Gitarrenarbeit sind, so deutlich offenbaren sich seine Schwächen innerhalb des Songwritings. Wo Marr den Songs seinen unverwechselbaren sechssaitigen Stempel aufdrückt, vermisst man seine Handschrift in der Gesamtkomposition. Ein großes Talent als Gitarrist hat Johnny Marr ohne Frage, an seinen Fähigkeiten als Songwriter muss er leider noch arbeiten.



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