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Knut und die herbe Frau - Knut und die herbe Frau

KNUT UND DIE HERBE FRAU

Knut und die herbe Frau (s/t)
VÖ: 08. Mai 2009
Label:
Tapete Records
Autor: Axel Schinkel

Lassen wir die syntaktischen Ähnlichkeiten, die der Name zu Olli Schulz und der Hund Marie aufweist, mal beiseite und schauen direkt auf das, was sich hinter dem Namen, dem Duo oder dem Projekt Knut und die herbe Frau wirklich verbirgt. Das erspart uns das ganze Wer-wie-was-und-warum-überhaupt und lässt sich im Grunde auf zwei kurze Sätze herunterbrechen: Knut ist niemand geringeres als Knut Stenert – Sänger und Kopf der Band Samba. Hinter der herben Frau steht indessen Benedikt Filleböck – Oberlippenbartträger und Pianist von Wolke. Um die Personalfragen abzuschließen bleibt noch zu erwähnen, dass Tobias Siebert (Klez.E, Delbo) den beiden bei der Produktion unter die Arme gegriffen hat.

Das Ergebnis dieser Kooperation ist ein überaus poppiges Album geworden, das aufgrund der Stimme zwar an Samba erinnert, aber durch die Instrumentierung dann doch sehr davon abweicht. Auch Klangähnlichkeiten zu Wolke kommen nur hin und wieder, wie in dem vom Piano dominierten "Haus am Fluss", zum Vorschein. Insgesamt klingt das Ganze auch zunächst sehr abwechslungsreich, wenn Gitarren- und Pianopassagen von Schlagzeug, elektronischen Beats und Synthieklängen untermalt werden, aber letztlich fließen die Songs oft sehr dahin, ohne einen ersichtlichen Höhepunkt zu erreichen. Vor allem innerhalb der Lieder wünscht man sich hier und da etwas mehr Abwechslung. Textlich verhält es sich ähnlich: Fortwährend handeln die Lieder von Liebe, was an sich auch nichts Schlechtes ist – es ist einfach Popmusik –, aber irgendwann ist dieser Durst nach Liebesliedern leider bei mir gestillt. Oftmals sind die Texte dann jedoch überaus gelungen und vor allem sehr metaphernreich, was man Knut zugute halten muss.

Schlecht ist das Album sicher nicht – schließlich ist es immer einfacher die negativen Seiten aufzuzeigen, bevor man etwas in den Himmel lobt, aber leider fehlen mir in den dennoch hörenswerten Songs oftmals die Ecken und Kanten, die das Album bestimmt interessanter gemacht hätten. So greife ich, wenn ich die Wahl habe, doch lieber auf Samba oder Wolke zurück, auch wenn es sich durchaus lohnt dem Knut und seiner herben Frau Gehör zu schenken.


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