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The Kooks - Konk

THE KOOKS

Konk
VÖ: 11. April 2008
Label:
Virgin (EMI)
Autor: Jenny Schnabel

Mit Zweitlingswerken ist es ja immer so eine Sache: Orientiert sich der Sound zu sehr am Debüt, wird dem Künstler oftmals der Vorwurf einer langweiligen Wiederholung gemacht, weicht der Sound allerdings zu sehr ab, stößt dies häufig auf Unverständnis. Besonders im Fall von The Kooks hängt die Messlatte für das Zweitlingswerk natürlich sehr hoch, denn vor zwei Jahren löste das Quartett aus Brighton mit ihrem Erfolgs-Debüt "Inside In/Inside Out" und den darauf enthaltenen Hitsingles wie "Ooh la", "Naive" oder "She Moves In Her Own Way" sowohl bei Fans als auch Kritikern Begeisterungsströme aus. Das Album ging weltweit über 2 Millionen Mal über die Ladentheke und katapultierte die Band um Lockenkopf Luke Pritchard prompt in die erste Liga. Nun melden sich The Kooks mit ihrem Nachfolger "Konk" zurück. An nur sechs Wochenenden hat die Band Ende letzten Jahres die 12 Songs in Ray Davies' legendären Konk Studios im Norden Londons aufgenommen.

Beim ersten Hören findet man auf "Konk" altbewährte Songs im kooksesken Stil mit eingängigen Melodien und Mitsingcharakter wie man sie bereits von ihrem Debüt gewohnt ist. Scheint, als sei alles beim Alten geblieben. Aber dennoch reicht "Konk" längst nicht an das Erfolgs-Debüt heran. Was fehlt ist die Ungeschliffenheit, die Ecken und Kanten, denn "Konk" erscheint im Vergleich zu "Inside In/Inside Out" stellenweise ein bisschen zu glatt. Das Ungestüm und die Wildheit sind hier leider ein wenig auf der Strecke geblieben. "Inside In/Inside Out" hatte jede Menge genialer Songs, die sich bereits beim ersten Hören im Ohr festsetzten. Und solche Songs fehlen einfach auf "Konk". Zwar gibt es einige potentielle Anwärter wie "Always Where I Need To Be", "Mr. Maker" oder "Down To The Market", doch diese wenigen Songs bleiben aber leider die Ausnahme. Der Rest bewegt sich leider nur auf einem mittelprächtigen Niveau und sticht nicht wirklich hervor. Und auch wenn "Konk" zwar nicht wirklich ein schlechtes Album ist, fehlt ihm aber einfach das gewisse Etwas, stattdessen dümpelt es zu sehr in der Mittelmäßigkeit vor sich hin und will nicht wirklich zünden. Schade! Aber wie gesagt, das zweite Album ist eben bekanntlich das Schwerste. Bleibt zu hoffen, dass The Kooks mit ihrem nächsten Album wieder für ein bisschen mehr Zündstoff sorgen.


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