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Krakow Loves Adana - Beauty

KRAKÓW LOVES ADANA

Beauty
VÖ: 02. Juli 2010
Label:
Snowhite
Autor: Axel Schinkel

Das Berliner Label Snowhite mag den meisten musikaffinen Leuten vorrangig durch Acts wie The Sounds, Eight Legs, Zoot Woman oder You Say Party! ein Begriff sein. Aber jetzt haben sie mit Kraków Loves Adana etwas Neues im Repertoire, das sich irgendwie so gar nicht unter den zuvor genannten einreihen will. Und das muss es auch gar nicht. Kraków Loves Adana sind anders und das zeigt sich nicht nur an der Besetzung von Sängerin Deniz Cicek und dem für die Musik zuständigen Robert Heitmann, sondern spiegelt sich auf schönste Weise auch in den Songs wider, wie bereits der erste Song des passenderweise "Beauty" genannten Debütalbums verdeutlicht: Ein vereinzelter Ton auf dem Piano. Erst nach dem endgültigen Ausklingen schleicht sich die seicht gezupfte E-Gitarre an. Dann wenige weitere Pianotöne und eine zurückhaltende Bassdrum. Das ist Minimalismus, den man nicht besser und ausdrucksstärker darstellen kann, um die erst nach 90 Sekunden einsetzende Stimme hervorzuheben und zu untermalen.

Während des gesamten Albums gelingt es den Wahl-Freiburgern die Spannung, die sie mit dem ersten Ton erschaffen, aufrecht zu erhalten und mitunter bis zur Gänsehaut aufzubauen. Das mag nicht zuletzt daran liegen, dass man die Musik irgendwie nicht so recht in die bekannten Schubladen einordnen kann. So schweben die Songs irgendwo zwischen sphärisch aufbauenden Passagen, wie in "A 60's Troubadour", das ebenso der Feder der Band Mogwai entsprungen sein könnte, und rockigeren Passagen, wie im darauffolgenden "Peripety/Catastrophe", das zeitweilig an The Kills erinnert. Und als ob das Ganze noch nicht genug sei, schließt sich mit "~" ein tragendes Pianosolo an.

Trotz dieser ernormen Abwechslung – die Reihe der unterschiedlichen Songs ließe sich bis zum Ende es Albums so fortsetzen – erscheinen die Lieder erstaunlich homogen, was vermutlich auch der Arbeit von Johann Scheerer und seinem Cloudshill Studio (Phantom Ghost, Stella...) anzurechnen ist. So muss man sich nicht wundern, dass irgendwann auch ein Label wie Snowhite auf dieses Duo aufmerksam wurde.



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