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Kula Shaker - Strangefolk

KULA SHAKER

Strangefolk
VÖ: 17. August 2007
Label:
Essential
Autor: Jenny Schnabel

Acht Jahre war es still um Kula Shaker. Das letzte Lebenszeichen erreichte uns 1999 mit "Peasants, Pigs And Astronauts". Dann löste sich die Band leider auf.

Wir erinnern uns zurück: 1997, zu einer Zeit, als Bands wie Oasis und Blur das Erbe der Kinks und der Beatles antraten, platzt plötzlich eine Band in die leicht prollige, bierselige und fußballbegeisterte Lad-Kultur, die sich von dem, was damals die Musikszene Großbritanniens beherrschte, abhob. Ihre Mischung aus indischen Elementen und psychedelischem Sixties-Touch wurde zwar anfangs von vielen Kritikern müde belächelt, doch es gelang Kula Shaker schließlich, mit Songs wie "Tattva" und "Hey Dude" auch den kritischsten Bleistiftkritzler davon zu überzeugen, dass es sich bei Kula Shaker nicht um eine kurzweilige Erscheinung handelt, sondern um eine Band, die das Zeug hat, die Musikwelt um einiges zu bereichern. Ihr Debütalbum "K" zählte damals zu den bestverkauftesten Debütalben in Großbritannien. Zwei Jahre später folgte dann das Zweitlingswerk "Peasants, Pigs And Astronauts", ein Album, das sowohl bei den Fans als auch bei der Musikpresse scheiterte. Zu groß war wohl der Maßstab, den die Band mit ihrem Debütalbum gesetzt hatte. Was folgte war die Trennung.

Jetzt fanden sich Kula Shaker in Originalbesetzung - Crispian Mills (Gesang, Gitarre), Alonza Bevan (Bass) und Paul Winter-Hart (Schlagzeug) - wieder zusammen und melden sich mit ihrem dritten Album "Strangefolk" zurück.

"Strangefolk" unterscheidet sich deutlich von den ersten beiden Alben. Ein leichter Duft von Räucherstäbchen der späten Sechziger liegt zwar noch in der Luft und ein Hauch von Psychedelia ist zwar noch zu spüren, aber dennoch ist dieser spirituelle Einschlag längst nicht mehr so stark vertreten wie auf den beiden Vorgängeralben. Die Sitar ist der Retro-Rock-Gitarre gewichen und indische Elemente sind nur noch ansatzweise bei "Song of Love/Narayana" zu finden. Stattdessen dringt die Hammondorgel in den Vordergrund und verleiht den Songs einen sehr doorsmäßigen Charakter. Aber es ist natürlich immer noch Kula Shaker und die Jungs haben nichts von ihrer Qualität eingebüsst und es nicht verlernt, großartige Songs zu schreiben. Songs, die sich sofort im Gehörgang einnisten und die man nicht mehr missen möchte. Und zu denen gehören auf "Strangefolk" zweifelsohne "Out On The Highway", "Second Sight", "Die For Love", "Fool That I Am" und "Hurricane Season".

Kula Shaker haben sich zwar verändert und wer nun in nostalgischer Erinnerung an die späten 90er schwelgt, wird sehr schnell erkennen, dass seither 10 Jahre vergangen sind. Trotzdem ist Kula Shaker mit "Strangefolk" ein wunderbares Comeback gelungen. Und ich find's schön, dass sie zurück sind!


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