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Maximo Park - The National Health

MAXIMO PARK

The National Health
VÖ: 08. Juni 2012
Label:
Universal
Autor: Andreas Kussinger

Maximo Park bringen ein neues Album raus? Vor fünf Jahren wäre das noch eine große Sache gewesen, im Jahr 2012 ist man eher geneigt, nur gelangweilt mit den Schultern zu zucken. Ist das nicht eine dieser "Class of 2005"-Bands, die sich besser nach dem zweiten Album aufgelöst hätte? Aber Maximo Park hatten schon immer einen kleinen Sonderstatus, auch wenn ihr drittes Album "Quicken The Heart" wirklich kein großer Wurf war. Nach einer kreativen Pause und dem ein oder anderen Soloprojekt melden sie sich nun mit "The National Health" zurück und beweisen, dass die das selbstgegebene "Apply Some Pressure"-Versprechen immer noch einlösen können.

Der Grund für den angesprochenen Sonderstatus ist vor allem in der Person Paul Smith zu suchen. Rampensau und Lieblingsschwiegersohn, Rockstar ohne jegliche Star-Allüren und sensibler Poet, das sind alles Facetten dieses großartigen Künstlers. Mit seinem Soloalbum "Margins" kehrte er seine ruhige Seite nach außen und gewährte einen recht intimen Blick in seine persönliche Welt. Beim Durchhören von "The National Health" fällt auf, dass er diesen Einfluss nun auch viel stärker als früher bei Maximo Park durchsetzen konnte. Tanzbare Indie-Disco Hits wie "The National Health", "Hips And Lips" und "Wolf Among Men" sind auf dem Album auch zu finden, dominiert wird es aber von ruhigeren Arrangements wie in "The Undercurrents" oder "Reluctant Love". Der ein oder andere Song klingt ein bisschen zu gewollt nach Maximo Park, als hätte man versucht, eine Ballade mit Gewalt in das genretypische Synthie-Pop Kleid zu stecken. Dennoch klingt die Platte authentisch und unverwechselbar nach Maximo Park. Der "Pressure" ist nicht mehr ganz so hoch wie auf "A Certain Trigger", der Sound nicht mehr ganz so treibend und nach vorne peitschend wie auf den ersten Alben, die Formkurve geht aber eindeutig wieder nach oben.

"Quicken The Heart" war im Rückblick doch eher uninspiriert und fad. Mit "The National Health" beweisen Paul Smith und Co. aber, dass sie immer noch genug Ideen haben, um gute Songs zu schreiben.



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