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MGMT - Oracular Spectacular

MGMT

Oracular Spectacular
VÖ: 02. Mai 2008
Label:
Red Ink
Autor: Jenny Schnabel

MGMT sind Andrew Vanwyngarden und Ben Goldwasser, die sich zum ersten Mal 2002 auf dem grünen Campus der Wesleyan University in Middletown/Connecticut über den Weg gelaufen sind. Sie erkannten recht schnell, dass die Chemie zwischen ihnen stimmte und dass sie einiges gemeinsam haben, nämlich eine Liebe zu den die Seele in Schwung bringenden Tönen und den Glauben daran, dass ein Song traurig, tiefgründig und lustig zugleich sein kann. Ihre ersten Auftritte spielte das Duo noch unter dem Namen The Management, bei dem sie 15-minütige Performance-Shows inszenierten, die sich aus rein elektronischen Techno-Loops und -Arrangements vom Computer gepaart mit ein paar Gitarreneffekten vom Mischpult und Radiosounds zusammensetzten.

Im Gegensatz zu den frühen Liveshows ist das Debütalbum "Oracular Spectacular" des Duos MGMT, das mittlerweile nach Brooklyn umgesiedelt ist, von traditionellen Rockinstrumenten (Gitarre, Bass, Schlagzeug, Keyboards, Synthesizer) geprägt und wurde komplett live eingespielt. MGMT verbinden auf "Oracular Spectacular" einen melodieseligen Sound, wie man ihn von den Flaming Lips kennt, mit Siebzigerjahre-Glamrock-Anleihen à la David Bowie und Synthie-Pop-Sounds der 80er. Das Resultat ist ein knalliges und tanzbares Psychedelic-Weirdo-Pop-Album, das vor Experimentierfreude nur so strotzt. Ein interessantes Soundgebilde, das manchmal seltsam und verschroben klingt, aber trotzdem catchy und eingängig bleibt.

Das Album beginnt mit der bittersüßen Pophymne "Time To Pretend", die sich in kürzester Zeit im Gehörgang festsetzt und ganz klar das Zeug zum Hit hat. Es folgen das gesanglich an Mick Jagger erinnernde "Weekend Wars", die 70s-Disco-Tanznummer "Electric Feel", das synthiepoplastige "Kids" und das psychedelische "4th Dimension Transition". Dabei präsentiert sich jeder Song in einem völlig anderen Klangbild als der Vorangegangene.

MGMT haben mit "Oracular Spectacular" ein sehr faszinierendes und interessantes Debütalbum abgeliefert, das sich in keine musikalische Schublade einordnen lässt und das so unberechenbar ist, dass man nie genau weiß, in welche Richtung die musikalische Reise geht. Und genau das macht den Reiz dieses Albums aus: Ein Facettenreichtum, der nie überladen wirkt und den man nicht an jeder Ecke hört. Klasse!


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