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REVIEWS
Miles Kane - Don't Forget Who You Are

MILES KANE

Don't Forget Who You Are
VÖ: 31. Mai 2013
Label:
Sony Music
Autor: Andreas Kussinger

Miles Kane ist gerade mal 27 Jahre alt und hat doch schon eine beachtliche Vita vorzuweisen. Mit seinen Bands Little Flames und The Rascals surfte er auf der großen Britpop-Revival-Welle, die vor ein paar Jahren von Großbritannien aus die Musikwelt überschwemmte. Das zweifelsohne interessanteste Projekt war aber eine Kollaboration mit Arctic Monkeys-Mastermind Alex Turner. Zusammen veröffentlichte das Duo als The Last Shadow Puppets im Jahr 2008 mit "The Age Of The Understatement" ein vielbeachtetes und hochgelobtes Album. 2011 veröffentlichte Miles Kane schließlich sein erstes Soloalbum.

Während sich sein Kumpel Alex Turner mit seinen Arctic Monkeys schon vor Jahren komplett zu Josh Homme in die staubige Wüste verabschiedet hat, bleibt Miles Kane seinen Britpop-Anfängen treu und macht auch auf seinem zweiten Soloalbum keine Experimente. Vielleicht ist so der Albumtitel "Don't Forget Who You Are" zu deuten. Anders gesagt: "Schuster, bleib bei deinen Leisten". Einerseits eine konsequente Entscheidung, andererseits lässt dies natürlich ein gewisses Mindestmaß an Progressivität vermissen.

Aber als ob Kane solche Gedanken gleich zerstreuen möchte, liefert das Album mit "Taking Over" gleich zu Beginn so einen herrlich griffigen Retro-Gitarrensong, dass man schon mit der Platte versöhnt ist, bevor sie richtig begonnen hat. Was folgt ist eine dreiste Aneinanderreihung von 'Lieblingsband-Soundalikes'. "Don't Forget Who You Are" wäre ein netter The Coral-Song geworden und "Out Of Control" klingt so stark nach The Verve, dass Richard Ashcroft sich die Reunion seiner Band hätte sparen können. Ein paar Glam- und Garage-Rock angehauchte Stücke erinnern an Slade und Iggy And The Stooges. Omnipräsent sind die Einflüsse von Paul Weller und Oasis, wie könnte es anders sein.

Klingt einerseits nach einer ziemlich unspannenden Angelegenheit. Aber andererseits macht es auch riesig Spaß. Miles Kane wird der Britpop-Friese und der schwarzen Lederjacke wohl noch lange treu bleiben und auch musikalisch wohl so schnell keine neuen Wege einschlagen. So lange er alle zwei Jahre so ein erfrischend altmodisches Album vorlegt, darf er das gerne tun.


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