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Moke - Shorland

MOKE

Shorland
VÖ: 30. Januar 2009
Label:
Island (Universal)
Autor: Jenny Schnabel

Modfather Paul Weller bezeichnete ihr Debütalbum "Shorland" als eine Ansammlung von "Fucking Smashing Tunes" und lud die Jungs aus Amsterdam im Dezember 2006 prompt als Support für zwei Konzerte nach London ein und nahm Moke im Oktober 2008 erneut als Support mit auf seine Europatour. Und auch Modezar Karl Lagerfeld zeigte sich von der Band beeindruckt und stattete sie kurzerhand mit seiner Kollektion aus. Nun erscheint ihr Debütalbum "Shorland", das schon vor zwei Jahren in den Niederlanden veröffentlicht worden ist, auch hierzulande. Und wie sich bereits beim ersten Hördurchgang herausstellt, haben die beiden Herren mit ihren Begeisterungsbekundigungen gar nicht so unrecht.

Eröffnet wird das Album mit "This Plan", einem Song, der durch ein kurzes Piano-Intro eingeleitet wird und sich bereits nach wenigen Sekunden in eine feine Indie/Brit-Rock-Nummer verwandelt. Es folgt die Debüt-Single "Last Chance", mit dem Moke 2007 den Soundtrack für die Übertragungen der Champions League im holländischen Fernsehen lieferten. Mit einer temporeichen und eingängigen Melodie geht dieser Song sofort ins Ohr. Musikalisch bietet "Shorland" eine abwechslungsreiche Vielfalt aus eingängigen Melodien, schönen Balladen ("The Song That You Sing") und schmissigen Indie-Hymen ("We'll Dance"). Ein Sound, der an Bands wie Interpol oder Editors erinnert. Textlich ist "Shorland" ein Album, das eine Geschichte erzählt und zwar die Geschichte von Sänger und Songschreiber Felix Maginn. Er kam in Belfast zur Welt und hat die religiösen Konflikte in Nordirland am eigenen Leib miterlebt. So setzt er sich in seinen Songs mit seinen Erlebnissen und den Zuständen in Irland auseinander. Elf Songs mit Tiefgang, die stets einen Funken Optimismus in sich tragen. "Emigration Song" beispielsweise handelt davon, wie Maginn seinem Heimatland irgendwann den Rücken kehren musste und "Here Comes The Summer" erzählt von abgefeuerten Schüssen protestantischer Extremisten, die in unmittelbarer Nähe von Maginn niederschlugen. Man könnte "Shorland" durchaus als ein Konzeptalbum bezeichnen, jedoch ein Konzeptalbum, das nicht von vornherein als solches geplant war.

In ihrer Heimat haben die Niederländer es bereits geschafft: Das Album verkaufte sich dort inzwischen über 15.000 Mal und erreichte Goldstatus. Bleibt zu hoffen, dass ihnen auch endlich der Sprung über die Ländergrenze gelingt. Die Chancen dafür sind ziemlich groß und verdient haben sie es auf jeden Fall.


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