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REVIEWS
Mudhoney - Vanishing Point

MUDHONEY

Vanishing Point
VÖ: 05. April 2013
Label:
Sub Pop
Autor: Marco Pleil

Ach. Stimmt ja! Da sind ja auch noch Mudhoney. Nie richtig weg gewesen und vom Reunion- und "kreative Pause"-Virus der prominenten Kollegen weitestgehend verschont geblieben. Ebenfalls nicht angesteckt wurde der Vierer aus Seattle aber auch vom großen Hype der Grunge-Ära when Kurt became famous. Irgendwie voll mittendrin und dank "Touch Me I'm Sick" und "Superfuzz Bigmuff" (1989) selbst auf Referenzlisten der Großen wie Soundgarden und den Melvins ganz oben mit dabei. Aber alles völlig unaufgeregt mitgenommen. Karriereplan? Nope. Halt das eigene Ding machen. Wenn's passiert, gut. Wenn nicht, dann ist es auch nicht schlimm, die ausgelatschten Vans auch über 20 Jahre später noch tragen zu müssen.

"Vanishing Point" ist das gefühlte 30ste (rechnerisch neunte) Album der Band, veröffentlicht wie gewohnt und treu auf Sub Pop Records zu beider 25-jährigem Jubiläum. Doch trotz ihrer Kontinuität im Plattenaufnehmen sind dieses Mal fünf Jahre seit dem letzten Longplayer "The Lucky Ones" vergangen. Eine relativ lange Zeit, selbst für Mudhoney-Verhältnisse. Wer jetzt aber denkt, dass die Band in dieser Phase ihren Sound überdacht, erweitert, ja gar erneuert hat, der liegt daneben. Zehn Songs, ein bisschen mehr als eine halbe Stunde Spielzeit, Punk, äh... Punkt. Der Sound rumpelt, kracht und Mark Arm nimmt auch 2013 keine Rücksicht auf Hörgewohnheiten. Er krächzt und textet gewohnt straight into your face als wäre kein Vierteljahrhundert vergangen. Die Vorab-Single "I Like It Small" sticht mit ihrem abgedrehten Video da offensichtlich heraus. Aber auch das hingerotzte "Chardonnay" und "I Don't Remember You" überzeugen mit gewohnter Lässigkeit.

Einen Innovationspreis werden Mudhoney auch dieses Mal nicht gewinnen. Aber sie machen genau die Platten, die ihre Fans und vor allem sie selber hören wollen. "I sing this song of joy, for all the girls and boys, dancing on your grave" (aus "Sing This Song Of Joy"). Das ist verschroben, sympathisch und auch ein wenig eigenbrötlerisch. Selbst wenn "Vanishing Point" nur ein Argument sein sollte, auch außerhalb der US of America mal wieder auf Tour zu gehen, dann sei dies gerne und freudig entgegengenommen. Gutes Ding das!


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