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Mumford & Sons - Babel

MUMFORD & SONS

Babel
VÖ: 21. September 2012
Label:
Cooperative Music
Autor: Antonius Wollmann

Mumford & Sons sind längst über jeden Zweifel erhaben. Gerade erst haben sie in den USA in der ersten Woche des Erscheinens 600.000 Kopien ihres zweiten Albums "Babel" abgesetzt. Das ist ein Rekord. Den bisherigen Rekordhalter, Justin Bieber, schlagen sie damit um 226.000 Exemplare. Müßig zu erwähnen, dass ihnen dasselbe Kunststück auch in der Heimat gelang: Hier gingen knapp 170.000 Tonträger über die Ladentheken. Nun sagen solche Zahlen natürlich nur wenig über die musikalische Qualität einer Band aus, aber um es vorwegzunehmen: Bei Marcus Mumford und seinen Mitstreitern gehen kommerzieller Erfolg und herausragende Musik Hand in Hand. Schön vor allem, dass sich die Band nicht von den turmhohen Erwartungen, die mit exorbitantem kommerziellem Erfolg einhergehen, verbiegen lässt.

Mit "Babel" legen sie ein Album vor, das sich stilistisch nicht einen Millimeter von seinem Vorgänger "Sigh No More" unterscheidet. Es ist filigraner Folk-Rock, angetrieben von drängender akustischer Gitarre und hektischem Banjo. Textlich bewegt sich Marcus Mumford wieder in der Dunkelkammer seiner Seele. Von Hoffnungslosigkeit ist da die Rede, von unerfüllter Sehnsucht und dem immerwährenden Kampf gegen die Selbstzweifel. "And will not tell the thoughts of hell / That carried me home from Holland Road / With my heart like a stone I put up no fight / To your callus mind and from your corner you rose / To cut me down, you cut me down", singt Marcus Mumford etwa in "Holland Road", dem vielleicht besten Song des Albums, der aber kein glasklarer Hit wie "Little Lion Man" ist. Und da wäre man schon bei dem Punkt, den manch ein Fan der Band vorwerfen könnte: Auf "Babel" fehlen die alles überragenden Nummern. Das aber wäre Meckern auf äußerst hohem Niveau, ist "Babel" doch ein in sich schlüssiges Werk ohne einen einzigen Ausreißer nach unten.



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