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POPCONNECTION - Reviews - Noel Gallagher's High Flying Birds - Noel Gallagher's High Flying Birds
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Noel Gallagher - Noel Gallagher's High Flying Birds

NOEL GALLAGHER'S HIGH FLYING BIRDS

Noel Gallagher's High Flying Birds (s/t)
VÖ: 14. Oktober 2011
Label:
Sour Mash Records
Autor: Marc Philipp Meyer

Hier ist es, das lang ersehnte Soloalbum von Noel Gallagher, dem Kopf von Oasis. Er war es, der 1994 der Band zu Ruhm verhalf und all diese unglaublichen Hits schrieb. Dementsprechend groß waren die Erwartungen. Besonders, wo zuvor Bruder Liam mit Beady Eye ein wirklich gutes Album vorgelegt hat. Aber Noel wäre nicht Noel, wenn er nicht wieder mal genau gewusst hätte, dass das Beste zum Schluss kommt. Und so sieht es aus.

Noel Gallagher hat mit seinen High Flying Birds eins der besten Alben des Jahres aufgenommen und damit die Platte der Band seines Bruders um Längen hinter sich gelassen. Denn diese Platte ist ein Meisterwerk; es ist das Meisterwerk des, (ja und jetzt hängen wir uns nicht aus dem Fenster, denn es ist so), des besten Songschreibers unserer Generation. Denn jedes Stück auf dieser Platte lebt von seinen wunderbaren Arrangements und seiner unnachahmlichen Songwriter-Ästhetik. Das beginnt mit den süchtig machenden Streichern im Opener "Everybody's On the Run", wächst mit dem 60er Jahre Kinks-Variaté-eskem "The Death Of You And Me", macht süchtig mit dem hymnenhaften "If I Had A Gun" und kulminiert in dem fantastischen "I Wanna Live In A Dream (In My Record Machine)", welches man für den Autor zum besten Song des letztes Jahres und auch zum besten Song von Gallagher seit "Supersonic", "Don't Look Back In Anger", "Champagne Supernova" oder "The Shock Of The Lightning" zählen darf. Diese Harmonien und die Art und Weise, wie sie instrumental vorgetragen werden, vermitteln diesen unabdingbaren Stolz. Und das ist es auch, was Noel Gallagher zu so einem großen Songwriter macht. Nach John Lennon hat es keinen gegeben, der seine Songs so stolz vorgetragen hat und damit seinen Rezipienten und einer ganzen Generation ihr Selbstbewusstsein so gestärkt hat.

"AKA..What A Life" und auch das lang ersehnte "Stop The Clocks" beweisen ebenso wie stark dieses Album ist. Kaum vorzustellen, wie großartig ein Oasis-Album geworden wäre, wenn es die besten Songs von Noel und Liam's Beady Eye vereinigt hätte. Da dies aber ausblieb scheint es definitiv so, dass Noel mit dieser Platte die Beste nach "Morning Glory" aufgenommen hat. Dieses Album atmet und es wächst mit jedem Hören. Dennoch wünscht sich Noel manchmal Oasis zurück, sagt er, und wir geben die Hoffnung nicht auf, dass sich die beste Band unserer Zeit wieder vereinigt. Doch eines steht jetzt sicher fest: Noel sollte wieder der alleinige Songschreiber sein.



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