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REVIEWS
The Notwist - The Devil, You And Me

THE NOTWIST

The Devil, You And Me
VÖ: 02. Mai 2008
Label:
City Slang
Autor: Marco Pleil

Sechs Jahre zwischen zwei Alben bedeuten für Bands in unserer schnelllebigen Zeit normalerweise kommerziellen Selbstmord! Oder eben das Aufbauen einer gewissen Erwartungshaltung gegenüber einem neuen Werk. Gerade nach einem Album mit vielen versteckten aber auch offensichtlichen Hits wie dem Vorgänger "Neon Golden" möchte man schließlich nicht nur einfach ein weiteres The Notwist-Album, sondern mindestens ein Meisterwerk. Und an dieser Erwartungshaltung scheitert das sechste Album der Weilheimer. Wollte man 5 Euro in die Wortspielkasse werfen, könnte man sagen, der Teufel stecke hier wirklich im Detail. Mit "The Devil, You And Me" bestätigen die Acher-Brüder plus Console den Eindruck, den man sich im Dokumentarfilm "On/Off The Record" von ihnen machen kann: Weg von der (klassischen) Band im Proberaum, hin zum Basteln und Arrangieren im Studio. Wohl auch einer der Gründe, warum Drummer und Gründungsmitglied Mecki Messerschmidt die Band verlassen hat.

Fühlt man sich im Opener "Good Lies" mit den quengeligen Gitarren und dem sich steigernden Beat noch relativ heimisch, so muss man sich im Laufe der weiteren Spielzeit doch desöfteren fragen, ob das hier nicht ein Console-Album feat. The Notwist ist. Für Kopfhörer-Fetischisten ist das alles dank dem Geplucker und Geplinker ein wahres Fest. Ob die Streicher jetzt in Echt vom "Andromeda Mega Express Orchestra" kommen oder aus Herrn Gretschmann's Samplebaukasten, macht da nicht wirklich den Unterschied. Bis auf das wirklich eingängige "Boneless" findet man, sofern man sie denn suchen will, auch keine offensichtlichen Hits. Am Ende des Tages tue ich mich mit einem abschließenden Urteil wirklich schwer!

Für große Fans (wie mich) von "12" ist das neue Album sicherlich eine Enttäuschung, so hat man sich vom rumpeligen Live-Sound (auch damals saßen bereits Olaf Opal und Mario Thaler and den Reglern) komplett verabschiedet. Verehrer der "Neon Golden" dürfte "The Devil, You And Me" zu wenig kompakt im Songwriting sein. Auf der anderen Seite sind The Notwist in und mit ihrer Art immer noch und immer wieder ziemlich einzigartig, vor allem in Deutschland. Das Engelchen und das Teufelchen auf meinen Schultern können sich nicht einigen...


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