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Of Monsters And Men - My Head Is An Animal

OF MONSTERS AND MEN

My Head Is An Animal
VÖ: 27. April 2012
Label:
Universal
Autor: Sascha Brozewski

Das isländische Sextett hat bereits im Sommer 2011 mit der Single "Little Talks" die Herzen ihrer Landsleute erobert. Bis auf Platz 1 schafften sie es in den isländischen Charts. Als auch noch ein Radiosender aus Seattle auf die Band aufmerksam wurde, wuchs ihr Bekanntheitsgrad außerhalb der kleinen, verträumten Insel stetig. Nun erscheint ihr heißersehntes Debutalbum "My Head Is An Animal".

Of Monsters and Men spielen klassische Folk-Pop Songs und finden definitiv einen Platz zwischen Bands wie Boy, Mumford & Sons, Fleet Foxes, The Rumour Said Fire oder Friska Viljor. Gesanglich ist es ein Wechselspiel zwischen Nanna und Ragnar, die beim ersten Musizieren schnell feststellten, dass ihre Stimmen außergewöhnlich gut miteinander harmonierten. Sie ergänzen sich während des ganzen Albums prima.

Den Opener "Dirty Paws" konnte man bei iTunes kostenlos runterladen. Er wurde zum Song der Woche. Die Band voller Tagträumer bewegt sich lyrisch zwischen Geschichten aus dem Leben wie z.B. der großen Liebe ("Love Love Love"), dem Herzschmerz ("Little Talks") und ausgedachten, surrealen Erzählungen ("From Finner"). Lauscht man dem britisch-akzentuierten Gesang und der Stimmung ihrer Lieder, lautet die erste Assoziation vermutlich Irland. Ausgelassen offenherzig frohlockt die Band mit Mitklatsch- und Tanznummern wie "Mountain Sound" oder eben dem vermeintlichen Hit "Little Talks". Eine schöne Mischung aus ruhigen Akustikstücken und ohrwurmverdächtigen Mitsing-Passagen, wie es bei "From Finner" der Fall ist, das fast ein bisschen an ihre isländischen Musikerkollegen von Who Knew erinnert. Fantastisch setzt das Schlagzeug zum Refrain ein, nachdem uns Gitarre und Schifferklavier in Erinnerungen haben schwelgen lassen. "Yellow Light" rundet ein gelungenes Debüt ab. Allerdings mag man dem einen oder anderen Musikliebhaber nicht verdenken, wenn er kritisch äußert, dass es teilweise ein bisschen weniger verkitscht und verpuppt klingen dürfte. Andere sehen darüber hinweg, finden das Album ausgewogen oder perfekt. Unterm Strich steht eine weitere gute Band aus Skandinavien mit feinem Album.



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