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REVIEWS
Placebo - Loud Like Love

PLACEBO

Loud Like Love
VÖ: 13. September 2013
Label:
Vertigo (Universal)
Autor: Sascha Brozewski

2014 feiern Placebo ihr 20-jähriges Bandbestehen. Mit "Loud Like Love" veröffentlichen sie in diesen Tagen ihr siebtes Studioalbum. Im Gegensatz zum Vorgänger "Battle For The Sun" ist das neue Album wieder wesentlich dynamischer, positiver und vor allem offensiver, war der sechste Longplayer doch eher von düsterer Grundstimmung geprägt. Monotone Harmonien weichen erfrischendem Sound, Abwechslung und Vielseitigkeit.

Es gelingt nicht vielen Bands nach einer beachtlichen Anzahl veröffentlichter Alben so lebhaft zu klingen, dabei muss Kosmopolit Brian Molko nun wirklich niemandem mehr etwas beweisen, außer sich selbst vielleicht. Es ist selbstredend, dass jede Band ihren Fans und Hörern ein gutes Album bieten möchte, das den drei Herren ohne Frage gelungen ist. Placebo haben einen charakteristischen und von der Norm abweichenden Gitarrensound gefunden. Dieser mechanisch-technische Prozess bietet im Endeffekt wieder einen kraftvollen und höhenlastigen Klang, wie man ihn von Placebo aus der Vergangenheit kennt. Die Grundlage bildet angenehm bodenständiger Indie-Rock, den die Band im Laufe der Jahre perfektioniert hat.

Dem gelungenen Einstieg mit dem Titeltrack als Opener folgt der erste Höhepunkt des Albums "Scene Of The Crime". Anschließend das ausgekoppelte und radiotaugliche "Too Many Friends". Gleich die ersten drei Songs sind richtig gut, weisen großen Ideenreichtum auf und zeigen die Stärken Placebos. Sie beherrschen ihr Handwerk. Egal, ob Handclaps, Klavier oder wohl bedachte und dezent eingesetzte elektronische Komponenten. Das Piano rückt auf diesem Album wieder mehr in den Mittelpunkt.

"Hold On To Me" ist die erste Ballade, die gegen Ende wunderschön mit Streichern untermalt wird. Aggressiver wird es ein Lied darauf direkt wieder mit "Rob The Bank". Es sprudelt mit seiner verzerrten, quietschigen und herzerfrischenden Gitarre nur so vor Kraft. Molkos Gesang ist ebenfalls überwältigend, ehe Glockenspiel und Handclaps einsetzen, die eine tolle Brücke zwischen den Refrains schlagen. Die zweite Hälfte des Albums überzeugt hauptsächlich mit "A Million Little Pieces". Auch "Exit Wounds" ist nicht zu verachten.

Der charismatische Brian Molko und Placebo erweitern ihre Diskographie um ein weiteres tolles Album und schreiben mit "Loud Like Love" ihr nächstes Stück Musikgeschichte.



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