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The Rakes - Ten New Messages

THE RAKES

Ten New Messages
VÖ: 16. März 2007
Label: V2 Records
Autor: Michaela Wicher

Elektrifizierende Geschichten aus dem Londoner Alltag, teilweise in der Form des Ich-Erzählers oder auch in Manier von Konzeptliedern, varianzreich und voller Inbrunst hingeschmettert. Das war kurz und knapp das Debüt-Album "Capture/Release" der Rakes aus dem Jahr 2005. Da hätte es eigentlich kein Entrinnen geben können. Hätte..., wenn da nicht Franz Ferdinand und Konsorten einen entscheidenden Augenblick früher auf den größeren Bühnen erschienen und in den Charts positioniert gewesen wären. So blieb The Rakes die ihnen eigentlich gebührende Aufmerksamkeit leider verwehrt. Die EP "Retreat" stieg jedoch auf einen ansehnlichen Platz 24 in die britischen Charts ein und The Rakes tourten mit Franz Ferdinand und supporteten Bloc Party in Japan. Eine Menge Geld, Ruhm und all der Pipapo sind ja schließlich nicht alles, und so ließen sich Alan Donohoe (Gesang), Matthew Swinnerton (Gitarre), Jamie Hornsmith (Bass) und Lasse Petersen (Schlagzeug) nicht unterkriegen.

Nun, da Bestwerke wie "Strasbourg" oder "22 Grand Job" in den Clubs noch längst nicht verklungen sind, melden sich die Whitechapel-Guys mit dem Nachfolger "Ten New Messages" zurück. Dieser beeindruckt zunächst direkt sowohl durch das druckvolle Intro des ersten Tracks, als auch durch den Titel, der da lautet "World Was A Mess But His Hair Was Perfect". Der Gesang kommt hier in eher leger, monotoner Weise daher, wohingegen den Instrumenten freier Lauf gelassen wird. In "Little Superstitions" wird ein sanfterer Ton angeschlagen, dafür gewinnt die Stimme wieder an Melodie. "We Danced Together" und "Trouble" könnten sich als tanzflächentauglich erweisen, denn genau das erwartet man doch eigentlich nach an obiger Stelle genannten Smashhits des Debüts. Ja, eigentlich, eigentlich... Aber The Rakes beschreiten einen Weg nicht zweimal, bleiben sich irgendwie treu, doch gewähren der Weiterentwicklung ihren freien Lauf.

Wer mit einer simplen Fortsetzung von The Rakes-Teil 1 gerechnet hat, der hat sich verrechnet – und zwar gründlich. Und der sollte an dieser Stelle nicht enttäuscht sein, sondern vielleicht mal der eigenen Weiterentwicklung eine Chance geben. Ich sage nur Sprechgesangseinlage in "Suspicious Eyes"...


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