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The Black Box Revelation - Silver Threats

THE BLACK BOX REVELATION

Silver Threats
VÖ: 05. Februar 2010
Label:
Pias
Autor: Marc Philipp Meyer

"You really got me!" Ja, denn ähnlich wie bei den Anfängen der Kinks ist auch diese Platte ist echt gut und sie strotzt vor authentischem Rock'n'Roll. Und das ganz ohne Bass. Also wieder so ein Rock-Duo mit Drums und singendem Gitarreo? Ja, aber diesmal ist es wieder eine Gute. Doch warum genau und was haben The Black Box Revelation mit den Kinks zu tun?

Erst einmal ist es die Tatsache, dass die zwei Belgier ihre zweite Platte in dem von Ray Davies eröffneten Londoner Konk Studio aufgenommen haben. Und sicher ist es auch die Energie dieser beiden Musiker und die Gitarren, die an die alten Kinks erinnern, als diese sich noch Stecknadeln in die Amps gesteckt haben, um einen raueren Sound zu bekommen. Bei Sänger und Gitarristen Jan Paternosten sind es zwar keine Stecknadeln mehr, aber eine Fülle von Effekten, die seinem Gitarrenspiel einen ähnlich klirrenden Sound verleihen. Sein Gitarrenspiel ist schon bewundernswert, wenn man ihn live und auf Platte spielen hört. "Where Has All This Mess Begun" verblüfft mit catchigen Hooks und einer Gitarre, die gleichzeitig Solo und Rhythmus spielt. Das ist schon faszinierend, denn Jan bedient sich keiner Overdubs. Sein Spiel ist auf dem Blues aufgebaut und erinnert an einen Mix aus Muddy Waters, Jimmy Page, Keith Richards und Dave Davies. Gewagte Assoziation? Hört es Euch an. Die Stimme erinnert auch noch stellenweise an Liam Gallagher. Also mal gleich die Platte kaufen? Warum nicht! Sicher ist das alles schon mal gewesen und sicher klingen auch viele Duos gleich, da die Möglichkeiten zu Zweit zu musizieren eingeschränkt sind, aber was hier überzeugt ist die Energie! Songs wie "High On Wire" und "Run Wild" entfachen ein echtes Rock'n'Roll Feuer. Und das zu zweit zum Brennen zu bringen, ist schon eine Kunst!

Dazu kommt, dass dieses Duo noch Platz für schöne Melodien hat. So ist "Sleep While Moving" ein echter Ohrwurm, der sich neben dem ganzen rotzigen Rock'n'Roll gut macht! Doch was bleibt ist der letzte überzeugende Eindruck von "Here Comes The Kick", einem neunminütigem epischen Finale, das wieder deutlich macht: "You really got me".


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