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The View - Hats Off To The Buskers

THE VIEW

Hats Off To The Buskers
VÖ: 16. März 2007
Label: Red Ink
Autor: Jenny Schnabel

Das neueste Hype-Wunder aus dem Vereinten Königreich steht in den Startlöchern. Die Rede ist von The View, vier blutjungen Musiker (Durchschnittsalter: 19), die nicht etwa aus London, Manchester oder Liverpool stammen, sondern aus dem kleinen schottischen Städtchen Dundee. Benannt nach dem "Bayview Hotel", ihrem Stammpub, in dessen Hinterzimmer sie begannen, ihre eigenen Songs zu schreiben und einzuüben. Bis sie dort rausflogen, weil Sänger und Gitarrist Kyle Falconer mit einem Scooter die Bar entlanggefahren ist. Schließlich von James Endeacott (verantwortlich für das Signen der Libertines) entdeckt, nahmen sie unter der Regie von Owen Morris (u.a. The Verve und Oasis) ihr Debüt-Album "Hats Off To The Buskers" auf. Große Namen, die Erfolg versprechen. Und selbst Bobby Gillespie erklärte The View kürzlich offiziell zu seiner neuen Lieblingsband, nachdem sie Primal Scream bei einigen Gigs als Support-Act unterstützt hatten.

Mit "Hats Off To The Buskers" liefern The View ein klasse Debütalbum ab und servieren uns eine gelungene Mixtur aus Punk, Pop und Ska, der eine nötige Portion an Rotzigkeit und Aufmüpfigkeit beigemischt ist. Gekonnt, frisch und ungestüm tönen 14 Songs aus den Boxen der heimischen Stereoanlage, die sich respektvoll vor den Buzzcocks, den Libertines oder den Undertones verneigen. Mit "Superstar Tradesman" und "Wasted Little DJ's" schütteln The View Songs mit Hymnenqualität aus dem Ärmel und "Ska Trendy" könnte auch noch glatt aus der Feder von Pete Doherty stammen. Der absolute Ohrwurmhit des Albums ist auf jeden Fall "Same Jeans", der sich sofort in deinen Gehörgang einschleicht und dich den ganzen Tag nicht mehr loslässt. Die Textzeile "I've had the same jeans on for four days now. I'm gonna go to a disco in the middle of the town" auf den Lippen und die catchy Melodie im Ohr wird dieser Song bereits nach dem ersten Hören gutgelaunt durch die Gegend geträllert. Dass The View auch die ruhigen Töne beherrschen, stellen sie mit der Akustiknummer "Face For The Radio" unter Beweis. Und mit der schönen Sing-Sang-Liebeserklärung namens "Claudia" sei ein Punkten der Herren, bei der Herzdame garantiert. Gesetzt dem Fall, die Angebetete heißt Claudia.

Das alles ist natürlich nicht neu, und wer mittlerweile eine Überdosis an Gitrarrengeschrammel Made in UK hat, der wird bereits nach dem ersten Hören so angenervt sein, dass er sich wünscht, The View würden ganz schnell wieder in das Kaff verschwinden, aus dem sie gekommen sind. Wer dem Ganzen aber nach wie vor nicht überdrüssig ist, wird mir Recht geben, wenn ich sage: Do Believe The Hype!


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